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Medienmitteilungen
SFH lehnt Ausweitung der Administrativhaft ab
Der Zwischenbericht der «Task Force Intensivtäter» (TIA) zeigt, dass die Behörden zur Bekämpfung der Kriminalität im Asyl- und Ausländerbereich bereits über wirksame Instrumente verfügen, die sie nun effizienter anwenden. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) warnt daher vor den behördlich zusätzlich vorgesehenen Verschärfungen der Zwangsmassnahmen im Asylbereich und fordert die konsequente Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze. Die SFH lehnt insbesondere die Ausweitung der Administrativhaft als strafrechtliche Sanktion ab.
25 Juni 2026
Zukunft des Schutzstatus S: Planungssicherheit schaffen, Schutz gewährleisten
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst die Vorlage über die Zukunft des Schutzstatus S und die Schaffung von Planungssicherheit für Geflüchtete aus der Ukraine. Solange der Krieg andauert, muss der Schutzstatus bestehen bleiben. Einschränkungen des Status S und Ungleichbehandlungen von Schutzsuchenden lehnt die SFH ab.
19 Juni 2026
Schweizerische Flüchtlingshilfe wird 90 Jahre alt
Vor 90 Jahren schlossen sich dreizehn Hilfswerke zur heutigen Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) zusammen. Seither hat die Organisation das Schweizer Asylwesen massgeblich mitgestaltet und sich für die Rechte geflüchteter Menschen eingesetzt. Mit ihrem Jubiläum blickt die SFH auf wichtige Meilensteine zurück und richtet den Blick zugleich auf die aktuellen Herausforderungen des Flüchtlingsschutzes.
17 Juni 2026
Sündenbockpolitik gescheitert: Mehrheit sagt Nein zur SVP-Initiative
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst die Ablehnung der SVP-Chaos-Initiative. Die Stimmbevölkerung hat damit ein klares Signal für eine offene Schweiz, die Zusammenarbeit mit Europa und den Schutz von Flüchtlingen gesetzt. Gleichzeitig zeigt das Ergebnis, dass die Debatte über Migration und Integration weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist. Die SFH fordert deshalb mehr sachliche Information und konkrete Lösungen für bestehende Herausforderungen.
14 Juni 2026
Vorläufige Aufnahme: Die SFH lehnt Verschärfungsvorschlag ab
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) spricht sich klar gegen eine weitere Verschärfung der vorläufigen Aufnahme aus. Deshalb lehnt sie einen Gesetzesentwurf aus dem Parlament entschieden ab, der die Gründe für eine vorläufige Aufnahme abschliessend einschränken will. Aus Sicht der SFH ist klar: Die Schweiz muss weiterhin auch Menschen in einer existenziellen persönlichen Notlage Schutz gewähren können.
12 Juni 2026
Schweizerische Flüchtlingshilfe verbreitert ihr fachliches Netzwerk
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) verstärkt ihr Netzwerk und ihre strategischen Gremien: An der heutigen Mitgliederversammlung ist das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) der SFH als assoziiertes Mitglied beigetreten. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt – darunter erstmals eine Vertreterin des Flüchtlingsparlaments.
05 Mai 2026
Syrien: SFH begrüsst Wiederaufnahme der Asylentscheide, hält Wegweisungen für unzumutbar
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst, dass der Bund wieder über syrische Asylgesuche entscheidet. Nach 16 Monaten Sistierung fordert sie nun rasche und grosszügige Entscheide, insbesondere für Angehörige von Minderheiten. Gleichzeitig warnt die SFH vor Wegweisungen nach Syrien. Krieg, Gewalt und die prekäre humanitäre Lage machen Rückführungen weiterhin unzumutbar.
17 April 2026
SFH lehnt die Auslagerung von Asylverfahren und Wegweisungen grundsätzlich ab
Der Bundesrat betont in einem heute publizierten Bericht die enormen Hürden und Probleme bei der Auslagerung von Asylverfahren und Wegweisungen in Drittstaaten. Eine Beteiligung an entsprechenden Projekten schliesst er trotzdem nicht aus. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) kritisiert dies. Sie lehnt jegliche Form der Externalisierung ab.
15 April 2026
Die Schweiz hält zusammen – NEIN zur SVP-Chaos-Initiative
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) startet heute ihre Nein-Kampagne gegen die 10-Millionen-Chaos-Initiative. Die SVP setzt damit auf Hetze, spaltet die Gesellschaft und gefährdet die internationale Zusammenarbeit. Die Initiative führt auf allen Ebenen zu Chaos – auch im Asylbereich. Dabei wären in diesen unsicheren Zeiten Menschlichkeit, Einigkeit mit Europa und globale Regeln zentral. Die SFH lehnt die Initiative daher entschieden ab.
07 April 2026
Die Rechte der Kinder müssen unter allen Umständen Vorrang haben
Die Schweiz setzt ihre Verpflichtungen aus der UNO-Kinderrechtskonvention im Asyl- und Ausländerrecht noch nicht genügend um. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst daher, dass der Bundesrat den Handlungsbedarf im Umgang mit schutzsuchenden Kindern anerkennt. Nun braucht es rasche Verbesserungen, aber auch ein konsequentes Umdenken bei allen beteiligten Akteuren. In ihrem neuen Positionspapier zum besonderen Schutzbedarf von Minderjährigen im Asylbereich fordert die SFH deshalb: Das Wohl des Kindes muss stets Vorrang haben – Kinderrecht vor Migrationsrecht.
01 April 2026









