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Medienmitteilungen
SFH begrüsst Ablehnung der SVP-Initiative durch Kommission und fordert klares Nein des Ständerats
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst, dass die vorberatende Kommission des Ständerats die sog. «Grenzschutzinitiative» der SVP zur Ablehnung empfiehlt. Die SFH sagt entschieden Nein zur extremen Initiative, weil sie den Flüchtlingsschutz und das Völkerrecht aushöhlt und die Schweiz isoliert. Sie fordert den Ständerat auf, die Initiative ebenfalls abzulehnen.
16 Oktober 2026
SFH warnt vor Kürzung der Sozialhilfe für Ukraine-Geflüchtete
Der Bundesrat will es den Kantonen überlassen, die Höhe der Sozialhilfe für Geflüchtete aus der Ukraine festzulegen, die nach fünf Jahren eine an den Schutzstatus S gekoppelte Aufenthaltsbewilligung B erhalten. Damit drohen insgesamt tiefere und je nach Wohnort unterschiedliche Unterstützungsleistungen und eine Benachteiligung der Betroffenen – insbesondere von Frauen und Kindern.
15 Oktober 2026
Türkei: Die Schweiz unterschätzt das Risiko für Geflüchtete
Weil die Schweiz ihre Praxis in den letzten Jahren verschärft hat, ist es für Menschen mit einem laufenden Strafverfahren in der Türkei schwieriger geworden, Schutz zu erhalten. Ein neuer Bericht zeigt jedoch, dass die Einschätzung der Behörden und Gerichte unzureichend ist und die zugrunde liegenden Risikoprofile zu eng gefasst sind, denn abgewiesenen Asylsuchenden droht bei ihrer Rückkehr in die Türkei willkürliche Haft. Die neun untersuchten Fälle verdeutlichen diese Gefahr. Sie stehen exemplarisch neben dem Fall der kurdischen Frau, die zusammen mit ihrem Baby am Flughafen Istanbul verhaftet wurde. Die Fälle machen deutlich: Auch Menschen mit weniger ausgeprägten politischen Profilen sind gefährdet und brauchen unseren Schutz.
14 Oktober 2026
SFH lehnt die SVP-Initiative entschieden ab
Der Bundesrat empfiehlt mit seiner heutigen Botschaft die sog. «Grenzschutzinitiative» der SVP ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst diesen Entscheid. Auch sie sagt dezidiert NEIN zur extremen Initiative, weil sie den Flüchtlingsschutz grundlegend infrage stellt, das Völkerrecht aushöhlt und die Schweiz in die Isolation führen würde. Die Initiative schürt zudem Fremdenfeindlichkeit, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und hätte gravierende Folgen für die Zusammenarbeit mit Europa. Die SFH wird die Initiative daher mit einer eigenen Kampagne bekämpfen.
18 September 2026
SFH warnt vor Einschränkung des Zugangs zum Asylverfahren
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) warnt davor, mit einem vorgelagerten Zuständigkeitsverfahren den Zugang zum Asylverfahren grundlegend einzuschränken und damit einen gefährlichen Systemwechsel zu schaffen. Gleichzeitig unterstützt die SFH das Anliegen, das Asylsystem auf jene Menschen auszurichten, die Schutz suchen. Dafür braucht es jedoch kein neues Zuständigkeitsverfahren: Das Ziel lässt sich auch mit gezielten Anpassungen im bestehenden Asylverfahren erreichen.
26 August 2026
Zukunft Status S: SFH lehnt Ausschluss von Wehrpflichtigen ab
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst die Verlängerung des Schutzstatus S und des Programms S um ein weiteres Jahr. Gleichzeitig spricht sie sich klar gegen den Ausschluss wehrpflichtiger Personen vom Schutzstatus aus. Für die Zukunft des Status S fordert die SFH verlässliche Perspektiven für Geflüchtete sowie eine schweizweit einheitliche und rechtskonforme Ausgestaltung der Anschlusslösungen.
19 August 2026
SFH kritisiert die Einschränkung der Wohnsitzwahl
Mit einem neuen Grundsatzurteil schränkt das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) die Wahl des Wohnkantons für anerkannte Flüchtlinge ein. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) kritisiert diese weitreichende Änderung der Rechtsprechung, die auf einer äusserst restriktiven Auslegung der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 beruht. Der Entscheid erschwert die Integration von Geflüchteten unnötig.
03 August 2026
75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention: Ein starkes Fundament, das verteidigt werden muss
Es gibt wenige Dokumente mit einer vergleichbar fundamentalen und universellen Bedeutung für die Menschheit. Die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) wurde am 28. Juli 1951 auf einer Sonderkonferenz der Vereinten Nationen (UNO) in Genf verabschiedet. In der Folge des Zweiten Weltkriegs geschaffen, ist sie bis heute die verbindliche Grundlage für den internationalen Flüchtlingsschutz und hat nichts von ihrer Bedeutung und Aktualität eingebüsst. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) warnt jedoch vor politischen Angriffen auf die GFK.
28 Juli 2026
SFH lehnt Ausweitung der Administrativhaft ab
Der Zwischenbericht der «Task Force Intensivtäter» (TIA) zeigt, dass die Behörden zur Bekämpfung der Kriminalität im Asyl- und Ausländerbereich bereits über wirksame Instrumente verfügen, die sie nun effizienter anwenden. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) warnt daher vor den behördlich zusätzlich vorgesehenen Verschärfungen der Zwangsmassnahmen im Asylbereich und fordert die konsequente Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze. Die SFH lehnt insbesondere die Ausweitung der Administrativhaft als strafrechtliche Sanktion ab.
25 Juni 2026
Zukunft des Schutzstatus S: Planungssicherheit schaffen, Schutz gewährleisten
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst die Vorlage über die Zukunft des Schutzstatus S und die Schaffung von Planungssicherheit für Geflüchtete aus der Ukraine. Solange der Krieg andauert, muss der Schutzstatus bestehen bleiben. Einschränkungen des Status S und Ungleichbehandlungen von Schutzsuchenden lehnt die SFH ab.
19 Juni 2026









