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Medienmitteilungen
SFH kritisiert die Einschränkung der Wohnsitzwahl
Mit einem neuen Grundsatzurteil schränkt das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) die Wahl des Wohnkantons für anerkannte Flüchtlinge ein. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) kritisiert diese weitreichende Änderung der Rechtsprechung, die auf einer äusserst restriktiven Auslegung der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 beruht. Der Entscheid erschwert die Integration von Geflüchteten unnötig.
03 August 2026
75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention: Ein starkes Fundament, das verteidigt werden muss
Es gibt wenige Dokumente mit einer vergleichbar fundamentalen und universellen Bedeutung für die Menschheit. Die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) wurde am 28. Juli 1951 auf einer Sonderkonferenz der Vereinten Nationen (UNO) in Genf verabschiedet. In der Folge des Zweiten Weltkriegs geschaffen, ist sie bis heute die verbindliche Grundlage für den internationalen Flüchtlingsschutz und hat nichts von ihrer Bedeutung und Aktualität eingebüsst. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) warnt jedoch vor politischen Angriffen auf die GFK.
28 Juli 2026
SFH lehnt Ausweitung der Administrativhaft ab
Der Zwischenbericht der «Task Force Intensivtäter» (TIA) zeigt, dass die Behörden zur Bekämpfung der Kriminalität im Asyl- und Ausländerbereich bereits über wirksame Instrumente verfügen, die sie nun effizienter anwenden. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) warnt daher vor den behördlich zusätzlich vorgesehenen Verschärfungen der Zwangsmassnahmen im Asylbereich und fordert die konsequente Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze. Die SFH lehnt insbesondere die Ausweitung der Administrativhaft als strafrechtliche Sanktion ab.
25 Juni 2026
Zukunft des Schutzstatus S: Planungssicherheit schaffen, Schutz gewährleisten
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst die Vorlage über die Zukunft des Schutzstatus S und die Schaffung von Planungssicherheit für Geflüchtete aus der Ukraine. Solange der Krieg andauert, muss der Schutzstatus bestehen bleiben. Einschränkungen des Status S und Ungleichbehandlungen von Schutzsuchenden lehnt die SFH ab.
19 Juni 2026
Schweizerische Flüchtlingshilfe wird 90 Jahre alt
Vor 90 Jahren schlossen sich dreizehn Hilfswerke zur heutigen Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) zusammen. Seither hat die Organisation das Schweizer Asylwesen massgeblich mitgestaltet und sich für die Rechte geflüchteter Menschen eingesetzt. Mit ihrem Jubiläum blickt die SFH auf wichtige Meilensteine zurück und richtet den Blick zugleich auf die aktuellen Herausforderungen des Flüchtlingsschutzes.
17 Juni 2026
Sündenbockpolitik gescheitert: Mehrheit sagt Nein zur SVP-Initiative
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst die Ablehnung der SVP-Chaos-Initiative. Die Stimmbevölkerung hat damit ein klares Signal für eine offene Schweiz, die Zusammenarbeit mit Europa und den Schutz von Flüchtlingen gesetzt. Gleichzeitig zeigt das Ergebnis, dass die Debatte über Migration und Integration weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist. Die SFH fordert deshalb mehr sachliche Information und konkrete Lösungen für bestehende Herausforderungen.
14 Juni 2026
Vorläufige Aufnahme: Die SFH lehnt Verschärfungsvorschlag ab
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) spricht sich klar gegen eine weitere Verschärfung der vorläufigen Aufnahme aus. Deshalb lehnt sie einen Gesetzesentwurf aus dem Parlament entschieden ab, der die Gründe für eine vorläufige Aufnahme abschliessend einschränken will. Aus Sicht der SFH ist klar: Die Schweiz muss weiterhin auch Menschen in einer existenziellen persönlichen Notlage Schutz gewähren können.
12 Juni 2026
Schweizerische Flüchtlingshilfe verbreitert ihr fachliches Netzwerk
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) verstärkt ihr Netzwerk und ihre strategischen Gremien: An der heutigen Mitgliederversammlung ist das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) der SFH als assoziiertes Mitglied beigetreten. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt – darunter erstmals eine Vertreterin des Flüchtlingsparlaments.
05 Mai 2026
Syrien: SFH begrüsst Wiederaufnahme der Asylentscheide, hält Wegweisungen für unzumutbar
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) begrüsst, dass der Bund wieder über syrische Asylgesuche entscheidet. Nach 16 Monaten Sistierung fordert sie nun rasche und grosszügige Entscheide, insbesondere für Angehörige von Minderheiten. Gleichzeitig warnt die SFH vor Wegweisungen nach Syrien. Krieg, Gewalt und die prekäre humanitäre Lage machen Rückführungen weiterhin unzumutbar.
17 April 2026
SFH lehnt die Auslagerung von Asylverfahren und Wegweisungen grundsätzlich ab
Der Bundesrat betont in einem heute publizierten Bericht die enormen Hürden und Probleme bei der Auslagerung von Asylverfahren und Wegweisungen in Drittstaaten. Eine Beteiligung an entsprechenden Projekten schliesst er trotzdem nicht aus. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) kritisiert dies. Sie lehnt jegliche Form der Externalisierung ab.
15 April 2026









