Personen mit besonderen Rechten

Personen mit besonderen Rechten

Alle Asylsuchenden k├Ânnen grunds├Ątzlich wegen ihres unsicheren Status, dem fehlenden Unterst├╝tzungsnetz im Ankunftsland oder oft traumatisierenden Erfahrungen auf der Flucht als verletzlich angesehen werden. Der Begriff der ┬źVulnerabilit├Ąt┬╗ bezieht sich jedoch h├Ąufig auf eine bestimmte Gruppe von Personen, die besonders verletzlich ist.

Diese besondere Vulnerabilit├Ąt ist mit erh├Âhten Schutzbed├╝rfnissen verbunden und an besondere Rechte gekn├╝pft.

Wichtig ist, dass der erh├Âhte Schutz f├╝r bestimmte Personengruppen nicht als Vorwand dienen darf, um den allgemeinen Schutz zu schw├Ąchen. Zu starre Kategorien f├╝hren dazu, dass individuelle Situationen im Asylverfahren nicht hinreichend ber├╝cksichtigt werden k├Ânnen.

Folgende Personengruppen gelten nach der europ├Ąischen Gesetzgebung im Allgemeinen als verletzlich: begleitete und unbegleitete minderj├Ąhrige Asylsuchende (UMA), alleinstehende oder begleitete Frauen, Familien, LGBTQI-Personen, Opfer von Menschenhandel, Folteropfer, ├Ąltere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Personen mit schweren physischen oder psychischen Gesundheitsproblemen oder Opfer von Genitalverst├╝mmelung.

Die Liste dieser Personengruppen ist nicht ersch├Âpfend.