VorlÀufige Aufnahme: Dringlichen Handlungsbedarf erkannt

VorlÀufige Aufnahme: Dringlichen Handlungsbedarf erkannt

12. Juni 2017

Der Nationalrat nimmt den Bericht des Bundesrats ernst und will den Status der vorlĂ€ufigen Aufnahme zumindest teilweise in einen echten Schutzstatus ĂŒberfĂŒhren. Die SFH begrĂŒsst diese Initiative. GrundsĂ€tzlich gilt es den Status der Personen mit vorlĂ€ufiger Aufnahme so zu verbessern, dass sie direkten Zugang zu Integrationsmassnahmen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt erhalten.

Die SFH zur Motion «Ersatz des Status der vorlÀufigen Aufnahme»

Die Situation der aktuell 38‘534 vorlĂ€ufig aufgenommenen Personen in der Schweiz ist sehr unbefriedigend. Obwohl die Betroffenen im Durchschnitt bis zu 10 Jahren in der Schweiz bleiben, ist ihre Rechtsstellung prekĂ€r und ihre Integration dadurch erschwert. Dies verunmöglicht vielen, sich als ArbeitskrĂ€fte einzubringen und so einen Beitrag an der Gesellschaft zu leisten. Zugleich entstehen dadurch hohe Kosten, weil sie dann von Sozialhilfe abhĂ€ngig sind. Ein besserer Status ist daher sowohl aus Sicht der Betroffenen, als auch fĂŒr die Schweizer Gesellschaft notwendig.

Die SFH begrĂŒsst es deshalb, dass der Nationalrat diesen Status neu definieren will. Sie ruft den StĂ€nderat dazu auf, diesen Entscheid zu bestĂ€tigen.  Es ist zentral, fĂŒr die Umsetzung der Motion eine Expertenkommission einzusetzen, damit eine sachgerechte und nachhaltige Lösung entstehen kann.    

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