Länderabend Iran

Iran kommt nicht zur Ruhe. Nach dem «12-Tage-Krieg» im Juni 2025 zwischen Israel und Iran und den grossen Protesten 2022–2023 unter dem Motto «Frauen, Leben, Freiheit» kommt es seit dem 28. Dezember 2025 erneut zu landesweiten Protesten gegen die Regierung. Berichte deuten darauf hin, dass die Proteste mit massiver Gewalt unterdrückt werden. Das Regime steht unter Druck und jedes Szenario scheint aktuell möglich. Deshalb lädt die Schweizerische Flüchtlingshilfe am 5. März 2026 zu einem Informationsabend über den Iran ein.

Die aktuelle Protestwelle unterscheidet sich in wichtigen Punkten von 2022: Neben langjährigen Kritiker*innen beteiligen sich auch Teile von Milieus, die lange als regimetreu galten – ein Hinweis darauf, wie breit die Unzufriedenheit geworden ist. 

Unabhängig davon war die Menschenrechtslage im Iran bereits vor 2026 äusserst angespannt. Menschenrechtsorganisationen berichten von einem rekordhohen Niveau an Hinrichtungen und von einer Verschärfung der Repression, insbesondere seit der Eskalation mit Israel Mitte 2025.

Am SFH-Länderabend erhalten Sie Einblicke in die politische und menschenrechtliche Lage im Iran sowie in die Praxis der Schweizer Behörden gegenüber asylsuchenden Iraner*innen. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

Datum und Zeit
Donnerstag, 5. März 2026, 17:30–20:30 Uhr

Ort
Schweizerische FlĂĽchtlingshilfe, Weyermannsstr. 10, 3001 Bern

Referierende
Adrian Schuster, Länderexperte SFH und Teresia Gordzielik, Juristin

Sprache 
Deutsch

Kosten 
Regulärer Preis: CHF 80.00; Preis für Studierende: CHF 40.00; Spender*innen SFH: gratis

Anmeldung

Datum und Ort

Donnerstag, 5. März 2025
17.30–20.30 Uhr
Schweizerische FlĂĽchtlingshilfe, Weyermannsstr. 10, 3001 Bern

Kontaktangaben

Kontakt

Teilnahmebedingungen

Abmeldungen sind bis drei Wochen vor Kursbeginn kostenlos. Bei späterer Abmeldung oder Fernbleiben ist, unabhängig vom Verhinderungsgrund, der ganze Kursbetrag geschuldet.

Gerne akzeptieren wir ohne zusätzliche Kosten eine*n Ersatzteilnehmer*in.

Bei krankheitsbedingter Abwesenheit ist es möglich, als Ersatz für die bezahlte Weiterbildung an einer folgenden Weiterbildung im gleichen finanziellen Rahmen kostenlos teilzunehmen.

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