Tour de Suisse der Menschlichkeit

Die Tour de Suisse der Menschlichkeit geht in die zweite Runde! 

2026 reist die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) wieder quer durch die Schweiz. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen Caritas, Heilsarmee und HEKS bringen wir eine Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe auf öffentliche Plätze in sechs Schweizer Städten. Unser Ziel: Verständnis für Geflüchtete stärken und zeigen, was eine offene, solidarische Schweiz möglich macht. 

Unser begehbares Buch schafft einen Raum der Begegnung für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte. «Erfolgsgeschichte Menschlichkeit» steht auf dem Titel. Im Inneren erzählen Texte, Bilder und Filme von persönlichen Erfahrungen geflüchteter Menschen und ihrer Schweizer Freund*innen und Bezugspersonen. Geschichten, die Mut machen. Geschichten, die zeigen: Zusammen schaffen wir mehr. 

Doch das Zelt ist mehr als eine Ausstellung. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Musik, Workshops und kreativen Formaten lädt ein, sich offen über Flucht, Asyl und Integration zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Unsere Etappen

Informationen zu den Etappenstädten unserer Tour de Suisse der Menschlichkeit.

Historie

Menschlichkeit hat Geschichte Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) entstand 1936 aus 13 Hilfswerken und Freiwilligenorganisationen. Ziel war es, die damals ausschliesslich private Unterstützungsarbeit für die vielen Schutzsuchende in Europa zu koordinieren und Ansprechpartnerin für den Bund und für die internationalen Organisationen zu sein. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 mussten Jüdinnen, Juden, politisch Andersdenkende, Sinti, Roma, Menschen mit Behinderungen und viele weitere Verfolgte um ihr Leben fürchten. All diese Menschen suchten europaweit Schutz und Sicherheit.   Die 13 Gründungsorganisationen der neu entstandenen Zentralstelle für Flüchtlingshilfe (SZF), wie die SFH damals hiess, kümmerten sich schon seit dem Ersten Weltkrieg um geflüchtete Menschen in der Schweiz. Sie vermittelten Unterkünfte, verteilten Kleidung, halfen bei finanziellen Engpässen aus und bei der Organisation einer Weiterreise. Möglich war dies nur dank privater Solidarität und privater, grosszügiger Spenden. Seit ihrer Gründung haben die SFH und ihre Mitgliedsorganisationen die Schweizer Bevölkerung mit Informationen und Sammlungsaufrufen für die Situation geflüchteter Menschen sensibilisiert. Hier finden Sie dazu ein paar Kostproben aus dem Archiv der SFH. 

Partner*innen

Dieses Projekt wird unterstützt von:

 

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