1930 bis 1940

Vor dem Flüchtlingselend der dreissiger Jahre gründen dreizehn Hilfswerke am 17. Juni 1936 die Schweizerische Zentralstelle für Flüchtlingshilfe (SZF) – die heutige Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH).

Die privaten Hilfswerke bündeln ihre Kräfte, um Geflüchteten Unterkünfte zu vermitteln, Kleidung zu verteilen, sie materiell zu unterstützen und bei der Weiterreise zu helfen. Die neu geschaffene Dachorganisation koordiniert die Arbeit der Hilfswerke, vertritt die Interessen der Geflüchteten gegenüber den Behörden und vernetzt sich mit internationalen Organisationen.

Grenzwacht an der Bahnlinie Delle-Belfort, 1940
(Foto: SFH/Hans Staub)