Sylvain Agnithey aus Togo ist anerkannter Flüchtling seit 2005 © SFH / Bernd Konrad

Die SFH Strategie 2017 – 2022

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe, Dachverband zahlreicher Hilfswerke, konzentriert sich in den kommenden fünf Jahren auf fünf strategische Handlungsfelder. Neben der Anwaltschaft für Schutzsuchende, dem verstärkten Einsatz für die Integration und der Qualitätssicherung im neuen Asylverfahren will sie ihren Auftrag in der Wissensvermittlung und Aufklärung noch engagierter wahrnehmen und zusätzlich innovative Projekte im Asylwesen anstossen.

Downloaden Sie die ganze SFH Strategie 2017 – 2022, verabschiedet durch die GV am 2. Mai 2017.

Medienmitteilung zur Strategie 2017-2022

Claim
Flüchtlinge schützen – Menschenwürde wahren.

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Vision
Die SFH steht ein für eine Schweiz, die Flüchtlinge wirksam schützt, ihre Grund- und Menschenrechte wahrt, ihre gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und ihnen mit Respekt und Offenheit begegnet.

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Mission
Die SFH ist die führende Flüchtlingsorganisation der Schweiz. Sie ist der Dachverband der in den Bereichen Flucht und Asyl tätigen Hilfswerke und Organisationen.

Sie verteidigt und stärkt als Anwältin die Interessen und Rechte der Schutzbedürftigen und fördert das Verständnis für ihre Lebensumstände. Durch ihre ausgewiesene Expertise prägt sie den öffentlichen Diskurs und nimmt Einfluss auf die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen

Die SFH begleitet die Arbeit der Behörden kritisch, sensibilisiert und informiert die Öffentlichkeit, ist Ansprechpartnerin für Politik und Fachpersonen, vermittelt ihr Wissen, berät die Betroffenen und fördert den Dialog mit der Bevölkerung in der ganzen Schweiz.

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Ziele der SFH

Aufnahme: Das garantierte Recht auf Schutz vor Verfolgung für Menschen, die in der Schweiz um Aufnahme ersuchen

Schutz: Das Einhalten der Genfer Flüchtlingskonvention und der weiteren menschenrechtlichen Verpflichtungen durch die Schweiz.

Verfahren: Ein faires Verfahren für Asylsuchende.

Integration: Chancengleichheit bei Beruf und Bildung für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sowie gute Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben.