Einreise

    ADEM
    Die Schweizerische Flüchtlingshilfe ist Mitglied der Allianz für die Rechte der Migrantenkinder (ADEM). Hier finden Sie Informationen von ADEM und der Plattform Flüchtlingskinder.

    Chiasso / Como
    Im September 2016 spitzte sich die Situation an der Südgrenze zu. Die Lage in Como und in Chiasso war für die Flüchtlinge aber auch für die beteiligten Behörden und Organisationen schwierig. Es ist deshalb dringend notwendig, dass grösstmögliche Transparenz über den Umgang mit den an der Grenze angehaltenen Personen und über die angewendeten Verfahren hergestellt wird.

    Das Asylverfahren
    Die Schweiz gewährt Menschen Schutz und Aufenthalt, die in ihrem Herkunftsland verfolgt werden und ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder die aus anderen humanitären Gründen nicht dorthin zurückkehren können.

    Der Staat oder das Individuum: Wer ist bedroht?
    Seit mehreren Jahren ist ein Anstieg populistischer Diskurse in Europa zu beobachten, in denen Schutzsuchende als Bedrohung für die staatliche Sicherheit dargestellt werden. Verbunden mit einer Politik der Ausgrenzung, spiegeln diese Debatten eine sicherheitspolitische Herangehensweise an Migration wider, bei der die Sicherheit des Staates über der Sicherheit des Einzelnen steht.

    Dublin
    Das Dublin-Assoziierungsabkommen ist für die Schweiz im Asylbereich wichtig. Damit kann der zuständige Staat bestimmt werden, der ein Asylgesuch zu prüfen hat. Dieses System wurde nach der Abschaffung der Grenzkontrollen an den Innengrenzen des Schengen-Raums entwickelt, an dem die Schweiz als assoziiertes Mitglied teilnimmt.

    Informationen zur Einreise syrischer Schutzsuchender

    Keine «trojanischen Pferde» des islamistischen Terrorismus
    Die terroristische Bedrohung geht nicht hauptsächlich von Flüchtlingen aus, die vor kurzem eingereist sind, sondern vielmehr von Personen, die in europäischen Staaten sozialisiert wurden.

    Können wir wirklich nicht mehr tun als traditionell humanitäre Schweiz?
    In Deutschland und in Kanada können sich auch Nichtregierungsorganisationen und Privatpersonen an staatlichen Programmen für die Flüchtlingsaufnahme beteiligen. Visa für Arbeit und Studium sind weitere Möglichkeiten, um Menschen auf sicherem Weg Schutz und neue Lebensperspektiven zu bieten. Macht die Schweiz genug?

    Legale Fluchtwege
    Die Schweiz muss ihre humanitäre Verantwortung wahrnehmen: HEKS und SFH fordern sichere und legale Zugangswege für 10‘000 Flüchtlinge.

    Legales reisen ist ein Privileg der Nationalität
    Während einige Personen ihre Ferien für einen Bruchteil ihres Lohns am anderen Ende der Welt verbringen können, verschulden sich andere, um auf illegale Weise und unter äusserst gefährlichen Umständen gewisse Gebiete zu durchqueren. Die Staatsbürgerschaft stellt für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit dar. Selten hinterfragen wir, welche Vorteile sie uns bringt. Sie hat jedoch starke Auswirkungen darauf, welche Privilegien wir geniessen.

    Smart Borders auf verlassener Route
    Auf der Balkanroute wurden seit rund einem Jahr die Grenzkontrollen verstärkt und es wird Propaganda gegen Flüchtlinge betrieben. All dies schürt Angst vor Überfremdung und hindert den Zugang Schutzsuchender zum Asylverfahren. Dabei stellt sich die Frage, ob überhaupt noch Menschen diese Route wählen.

    Von Grenzen, die keine sind und jenen, die keine sein sollten
    Nationalstaatliche Grenzen stehen immer wieder im medialen Fokus. Sei es in der Debatte um die Mauer entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko oder im europäischen Kontext im Gespräch um die Festung Europa. Doch wo genau finden wir diese Grenzen und welche Funktionen haben sie?