Mediendossiers

Hier finden Sie verschiedene Dossiers zu aktuellen Themen aus dem Asylbereich oder über Herkunftsländer.

Schutzfaktor M – die Allianz der Zivilgesellschaft gegen die trügerische 'Selbstbestimmungs-Initiative'
Eine Annahme der Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» würde den Grundrechtsschutz für Personen im Asylbereich in der Schweiz in gravierender Weise schwächen, und zu zahlreichen Unklarheiten und zu Rechtsunsicherheit in der Praxis führen. Aus diesen Gründen lehnt die Schweizerische Flüchtlingshilfe die Initiative entschieden ab.

Libyen - Seenotrettung
Während die Zahl der Personen, die Europa über das Mittelmeer erreichen, sinkt, steigt die Zahl der Menschen, die auf dieser gefährlichen Route ihr Leben lassen. Die EU stellt nicht nur keine Rettungsaktion bereit, sondern behindert neu auch private Rettungsaktionen. Italien verweigerte zudem die Aufnahme von geretteten Migranten der EU-Marinemission «Sophia».

Legale Fluchtwege
Gemeinsam mit HEKS haben wir am Donnerstag 28.06.2018 die Petition für «sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz» mit über 38‘000 Unterschriften dem Bundesrat übergeben. Den Bundesrat haben wir zudem in einem Brief dazu aufgefordert, die Aufnahme eines festen Kontingentes von Flüchtlingen im Rahmen des UNHCR-Programms strategisch zu verankern und zu verstetigen.

Eritrea
Hier finden Sie die neusten Artikel aus den Medien sowie unsere Analysen, Länderberichte und Schnellrecherchen über Eritrea.

Afghanistan
Der bewaffnete Konflikt in Afghanistan dauert an. Die Sicherheitslage verschlechtert sich im ganzen Land weiter. Trotzdem halten die schweizerischen Behörden eine Wegweisung von afghanischen Asylsuchenden in die Städte Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif weiterhin für zumutbar, sofern diese dort ein familiäres oder soziales Netzwerk haben. Diese Praxis ist angesichts der Realität vor Ort unhaltbar.

Syrien
Der Krieg in Syrien verursacht mittlerweile die grössten Fluchtbewegungen weltweit: Bislang wurden beinahe 12 Millionen Menschen vertrieben. In der Schweiz gehört Syrien zusammen mit Afghanistan und Eritrea zu den wichtigsten Herkunftsländern von Asylsuchenden.

Dublin
Das Dublin-Assoziierungsabkommen ist für die Schweiz im Asylbereich wichtig. Damit kann der zuständige Staat bestimmt werden, der ein Asylgesuch zu prüfen hat. Dieses System wurde nach der Abschaffung der Grenzkontrollen an den Innengrenzen des Schengen-Raums entwickelt, an dem die Schweiz als assoziiertes Mitglied teilnimmt.

Vorläufige Aufnahme
Vorläufig aufgenommen werden Personen, die zwar kein Asyl erhalten, die aber aus anderen Gründen nicht in ihr Heimatland zurückgeschickt werden können, zum Beispiel weil dort Bürgerkrieg herrscht.

Minderjährige
Auf die spezielle Situation junger Asylsuchender, die alleine auf der Flucht sind, muss im Asylverfahren besonder Rücksicht genommen werden. Wegen ihres Alters und ihrer Unerfahrenheit sind sie vom Asylverfahren oft überfordert. Im Schweizer Asylverfahren sind deshalb spezifische Massnahmen für die besondere Situation von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) vorgesehen.

Türkei
Nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016 wurde in der Türkei der Ausnahmezustand ausgerufen. Seither regiert Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Türkei mit Dekreten am Parlament vorbei und plant, seine Macht mit der Einführung eines Präsidialsystems zu zementieren. Der Bericht des SFH-Länderanalyse nach einer Abklärungsreise in der Türkei im Dezember 2016.

Italien
Die Schweiz überstellt im Vergleich mit den europäischen Ländern mit Abstand am meisten Flüchtlinge nach Italien zurück. In Italien bestehen jedoch generelle Mängel im Aufnahmesystem. Anerkannte Flüchtlinge haben praktisch keine Chance auf ein sicheres Dach über dem Kopf, auf Arbeit und auf soziale Unterstützung.

Familiennachzug
Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) hat der Bundesversammlung für die Herbstsession verschiedene Verschärfungen für das Ausländergesetz und im Asylbereich vorgeschlagen. Im Fokus steht dabei immer wieder der Familiennachzug.

Menschenhandel
Zunehmend befinden sich von Menschenhandel betroffene Personen im Asylverfahren. Ihre Situation macht sie äusserst verletzlich, sie sind oft stark traumatisiert und benötigen besonderen Schutz. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH setzt sich dafür ein, dass den spezifischen Schutzbedürfnissen von Menschenhandelsopfern im Asylverfahren Rechnung getragen wird.