Mediendossiers

Hier finden Sie verschiedene Dossiers zu aktuellen Themen aus dem Asylbereich oder über Herkunftsländer.

Libyen - Seenotrettung
In Libyen herrscht aktuell eine politisch instabile, bürgerkriegsähnliche Situation. Flüchtende, die an der Weiterreise gehindert werden, sind dadurch besonderen Gefahren ausgesetzt. Die europäischen Staaten spielen in diesem Zusammenhang seit Langem eine bedeutende Rolle.

Schutzfaktor M - Menschenrechte
«Wir lassen uns unsere Menschenrechte nicht nehmen!». Das machen heute zahlreiche empörte Menschen und Organisationen klar – so auch die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH. Sie alle zeigen der Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» in einer online Aktion die rote Karte. Das eigentliche Ziel der Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» ist die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) durch die Hintertüre.

Afghanistan
Der bewaffnete Konflikt in Afghanistan dauert an. Die Sicherheitslage verschlechtert sich im ganzen Land weiter. Trotzdem halten die schweizerischen Behörden eine Wegweisung von afghanischen Asylsuchenden in die Städte Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif weiterhin für zumutbar, sofern diese dort ein familiäres oder soziales Netzwerk haben. Diese Praxis ist angesichts der Realität vor Ort unhaltbar.

Vorläufige Aufnahme
Vorläufig aufgenommen werden Personen, die zwar kein Asyl erhalten, die aber aus anderen Gründen nicht in ihr Heimatland zurückgeschickt werden können, zum Beispiel weil dort Bürgerkrieg herrscht.

Minderjährige
Knapp 2000 Kinder und Jugendliche haben 2016 ohne Begleitung eines Elternteils oder einer anderen sorgeberechtigten Person in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht. An den Landesgrenzen wurden nach Angaben des Grenzwachkorps über 9400 Minderjährige aufgegriffen. In der EU-Staaten wurden im letzten Jahr insgesamt knapp 63’300 unbegleitete minderjährige Asylbewerber registriert. Die SFH setzt sich für sie auf politischer und rechtlicher Ebene für sie ein.

Dublin
Das Dublin-Übereinkommen ist für die Schweiz im Asylbereich wichtig. Damit kann der zuständige Staat bestimmt werden, der ein Asylgesuch zu prüfen hat. Dieses System wurde nach der Abschaffung der Grenzkontrollen an den Innengrenzen des Schengen-Raums entwickelt, an dem die Schweiz als assoziertes Mitglied teilnimmt. Die Auswirkungen sind insbesondere an der Südgrenze in Como und Chiasso problematisch.

Menschenhandel
Zunehmend befinden sich von Menschenhandel betroffene Personen im Asylverfahren. Ihre Situation macht sie äusserst verletzlich, sie sind oft stark traumatisiert und benötigen besonderen Schutz. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH setzt sich dafür ein, dass den spezifischen Schutzbedürfnissen von Menschenhandelsopfern im Asylverfahren Rechnung getragen wird.

Türkei
Nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016 wurde in der Türkei der Ausnahmezustand ausgerufen. Seither regiert Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Türkei mit Dekreten am Parlament vorbei und plant, seine Macht mit der Einführung eines Präsidialsystems zu zementieren. Der Bericht des SFH-Länderanalyse nach einer Abklärungsreise in der Türkei im Dezember 2016.

Italien
Die Schweiz überstellt im Vergleich mit den euro- päischen Ländern mit Abstand am meisten Flücht- linge nach Italien zurück. In Italien bestehen jedoch generelle Mängel im Aufnahmesystem. Anerkannte Flüchtlinge haben praktisch keine Chance auf ein sicheres Dach über dem Kopf, auf Arbeit und auf soziale Unterstützung.

Eritrea
Hier finden Sie die neusten Artikel aus den Medien sowie unsere Analysen, Länderberichte und Schnellrecherchen über Eritrea.