Mediendossiers

Hier finden Sie verschiedene Dossiers zu aktuellen Themen aus dem Asylbereich oder über Herkunftsländer.

Libyen - Seenotrettung
In Libyen herrscht aktuell eine politisch instabile, bürgerkriegsähnliche Situation. Flüchtende, die an der Weiterreise gehindert werden, sind dadurch besonderen Gefahren ausgesetzt. Die europäischen Staaten spielen in diesem Zusammenhang seit Langem eine bedeutende Rolle.

Schutzfaktor M - Menschenrechte
«Wir lassen uns unsere Menschenrechte nicht nehmen!». Das machen heute zahlreiche empörte Menschen und Organisationen klar – so auch die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH. Sie alle zeigen der Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» in einer online Aktion die rote Karte. Das eigentliche Ziel der Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» ist die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) durch die Hintertüre.

Dublin
Das Dublin-Assoziierungsabkommen ist für die Schweiz im Asylbereich wichtig. Damit kann der zuständige Staat bestimmt werden, der ein Asylgesuch zu prüfen hat. Dieses System wurde nach der Abschaffung der Grenzkontrollen an den Innengrenzen des Schengen-Raums entwickelt, an dem die Schweiz als assoziiertes Mitglied teilnimmt.

Vorläufige Aufnahme
Vorläufig aufgenommen werden Personen, die zwar kein Asyl erhalten, die aber aus anderen Gründen nicht in ihr Heimatland zurückgeschickt werden können, zum Beispiel weil dort Bürgerkrieg herrscht.

Afghanistan
Der bewaffnete Konflikt in Afghanistan dauert an. Die Sicherheitslage verschlechtert sich im ganzen Land weiter. Trotzdem halten die schweizerischen Behörden eine Wegweisung von afghanischen Asylsuchenden in die Städte Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif weiterhin für zumutbar, sofern diese dort ein familiäres oder soziales Netzwerk haben. Diese Praxis ist angesichts der Realität vor Ort unhaltbar.

Minderjährige
Knapp 2000 Kinder und Jugendliche haben 2016 ohne Begleitung eines Elternteils oder einer anderen sorgeberechtigten Person in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht. An den Landesgrenzen wurden nach Angaben des Grenzwachkorps über 9400 Minderjährige aufgegriffen. In der EU-Staaten wurden im letzten Jahr insgesamt knapp 63’300 unbegleitete minderjährige Asylbewerber registriert. Die SFH setzt sich für sie auf politischer und rechtlicher Ebene für sie ein.

Chiasso / Como
Im September 2016 spitzte sich die Situation an der Südgrenze zu. Die Lage in Como und in Chiasso war für die Flüchtlinge aber auch für die beteiligten Behörden und Organisationen schwierig. Es ist deshalb dringend notwendig, dass grösstmögliche Transparenz über den Umgang mit den an der Grenze angehaltenen Personen und über die angewendeten Verfahren hergestellt wird.

Menschenhandel
Zunehmend befinden sich von Menschenhandel betroffene Personen im Asylverfahren. Ihre Situation macht sie äusserst verletzlich, sie sind oft stark traumatisiert und benötigen besonderen Schutz. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH setzt sich dafür ein, dass den spezifischen Schutzbedürfnissen von Menschenhandelsopfern im Asylverfahren Rechnung getragen wird.

Eritrea
Hier finden Sie die neusten Artikel aus den Medien sowie unsere Analysen, Länderberichte und Schnellrecherchen über Eritrea.

Türkei
Nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016 wurde in der Türkei der Ausnahmezustand ausgerufen. Seither regiert Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Türkei mit Dekreten am Parlament vorbei und plant, seine Macht mit der Einführung eines Präsidialsystems zu zementieren. Der Bericht des SFH-Länderanalyse nach einer Abklärungsreise in der Türkei im Dezember 2016.