Drei Jahre «Fakten statt Mythen» sind nicht genug

Drei Jahre lang haben Autorinnen und Autoren der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) und des Vereins «Swiss Network of Young Migration Scholars» wöchentlich Themen aus der öffentlichen Debatte herausgegriffen und einem Faktencheck unterzogen. Mit dem 142. Beitrag über das neue Asylverfahren in der Schweiz, das morgen in Kraft tritt, setzen die Kooperationspartner vorläufig einen Schlusspunkt unter diese Publikation.

Die Online-Rubrik «Fakten statt Mythen» ist 2015 von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH und dem Verein «Swiss Network of Young Migration Scholars» ins Leben gerufen worden. Ziel war und ist es heute mehr denn je, den Behauptungen und Mythen über asyl- und migrationspolitische Themen tatsächliche Fakten gegenüberzustellen und damit zur Versachlichung der öffentlichen Debatte beizutragen.

Vom 25. November 2015 bis 28. Februar 2019 haben die Kooperationspartner insgesamt 142 «Fakten statt Mythen»-Beiträge auf ihren Online-Kanälen Website, Facebook und Twitter veröffentlicht. Zunehmend erreichten sie damit ein Fachpublikum aus entwicklungspolitischen, wissenschaftlich-universitären und journalistischen Kreisen. Je aktueller und kontroverser die Themen, desto interaktiver gestaltete sich die Beziehung zwischen Lesenden und Schreibenden. Die Beiträge über die Glaubwürdigkeit von Asylsuchenden («Viele Asylsuchende lügen!» – Wirklich?) und über die Ausgaben im Asylwesen («Die liegen uns nur auf der Tasche»), aber auch über inhaftierte Minderjährige, über Klimaflüchtlinge oder darüber, was sich hinter den Asylstatistiken wirklich verbirgt, erzielten beim Publikum viel Resonanz und wurden in den sozialen Medien vielfach geteilt.

Die SFH dankt dem Verein und den Gastautorinnen und –autoren für ihr engagiertes Mitwirken, den regen Austausch und die vielseitigen und fundierten Themeninputs und Beiträge. Alle Beiträge bleiben bis auf weiteres auf der Website der SFH abrufbar und unter der Website des Vereins «Swiss Network of Young Migration Scholars».