2019

Frontex: Abwehr um jeden Preis
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex ist umstritten. Wiederholt stand sie in der Kritik wegen Menschenrechtsverletzungen an den EU-Aussengrenzen. Interne Papiere beweisen, dass die EU-Agentur über das gewaltsame Vorgehen europäischer Grenzbeamter gegen Schutzsuchende Bescheid wusste.

Äthiopien bleibt ein Unruheherd
Die Sicherheitslage in Äthiopien bleibt trotz und teilweise auch wegen der eingeleiteten Reformen fragil. Ethnische und politische Konflikte treiben Millionen in die Flucht. Der gefeierte Hoffnungsträger Abiy Ahmed steht zunehmend unter Druck.

Die Polizei stärkt ihre transkulturellen Kompetenzen
Lionel Imhof ist Chefadjutant im Korps der Stadtpolizei Lausanne und in dieser Funktion spezialisiert für Transkulturalität. Sein Ziel ist es, die Verbindungen und Zusammenarbeit zwischen der Migrationsbevölkerung und der Polizei zu verstärken und zu verbessern. Seit 2013 arbeitet er mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH zusammen, um speziell auf Polizistinnen und Polizisten zugeschnittene Weiterbildungen im Bereich transkultureller Kompetenz organisieren zu lassen.

Perspektivenwechsel hilft gegen latenten Rassismus
Das Bildungsteam der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH ist häufig in Schulhäusern unterwegs. 2018 waren es schweizweit 153 Schulungen über Migration und Asyl, wovon sich 79 an Jugendliche unter 18 Jahren richteten. Was bieten die SFH-Bildungsanlässe den Jugendlichen? Eine Schulleiterin erzählt, warum alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse im Oberstufenzentrum Rapperswil das SFH-Simulationsspiel kennen.

Asylzentren sind keine Gefängnisse
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass Schutzsuchende in menschenwürdigen Unterkünften leben. Die Grundrechte von Minderjährigen, alleinstehenden Frauen, gesundheitlich angeschlagenen und traumatisierten Personen oder Familien sind wichtiger als Sicherheitsbedenken. Vier Forderungen für Mindeststandards bei der Unterbringung.

Untragbare Zustände für Asylsuchende in Italien
Die Situation für Asylsuchende in Italien hat sich nach den Wahlen im Frühjahr 2018 und insbesondere seit Inkrafttreten des sogenannten Salvini-Dekrets im Oktober 2018 weiter verschlechtert: Die Rechte der Schutzsuchenden sind nicht gewährleistet. In ihrer aktuellen Lageanalyse zeigt die SFH die Verschärfungen im Asylsystem auf und rät erneut von Dublin-Überstellungen – insbesondere verletzlicher Personen – ab.

Sri Lanka: Übergriffe gegen muslimische Flüchtlinge nach Oster-Anschlägen
Nach den Bombenanschlägen mutmasslich islamistischer Attentäter am Ostersonntag auf Kirchen und Hotels in Colombo, Negombo und Batticaloa haben wütende Mobs in Sri Lanka muslimische Flüchtlinge und Asylsuchende bedroht und angegriffen.

Und wenn wir plötzlich flüchten müssten aus der sicheren Schweiz?
Das Bildungsteam der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH bietet zahlreiche Weiterbildungen und erlebnispädagogische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen an. Der Projekttag «Flucht und Asyl» eignet sich mit dem Simulationsspiel gut für Konfirmandengruppen und Schulklassen.

Verbesserungen für Opfer von Menschenhandel nötig
Nach wie vor mangelt es im Asylverfahren an einem strukturierten Vorgehen zur Identifikation von Opfern von Menschenhandel. Ein ebenso grosses Problem stellen die ungenügenden Opferschutzmassnahmen im Asylbereich dar.

Keine dauerhafte Lösung in Sicht für die syrischen Flüchtlinge
Die Mehrheit der syrischen Flüchtlinge im Libanon können trotz Unterstützung ihre Grundbedürfnisse kaum abdecken. Unter dem Druck der libanesischen Behörden versuchen einige seit 2017 nach Syrien zurückzukehren, auch wenn die Sicherheitsbedingungen nicht erfüllt sind. Für die Verletzlichsten unter ihnen bedeutet die Niederlassung in ein drittes Land, wie zum Beispiel in der Schweiz, die einzige Hoffnung.

Die Verantwortung der Schweiz hört nicht an der Grenze auf
Seit zehn Jahren nimmt die Schweiz am Dublin-System teil und macht davon rege Gebrauch. Kein anderes Land in Europa wendet die Dublin-Regeln so strikt an wie die Schweiz.

Drei Jahre «Fakten statt Mythen» sind nicht genug
Drei Jahre lang haben Autorinnen und Autoren der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) und des Vereins «Swiss Network of Young Migration Scholars» wöchentlich Themen aus der öffentlichen Debatte herausgegriffen und einem Faktencheck unterzogen. Mit dem 142. Beitrag über das neue Asylverfahren in der Schweiz, das morgen in Kraft tritt, setzen die Kooperationspartner vorläufig einen Schlusspunkt unter diese Publikation.

Update des AIDA-Berichts zur Schweiz 2018
Der aktuelle AIDA-Bericht über die Schweiz ist nun online. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH hat den jährlichen Länderbericht zum vierten Mal in Folge aktualisiert und mit den neuesten Informationen zur Rechtsprechung und Praxis im Schweizer Asylwesen aus dem Jahr 2018 ergänzt.

Neues Asylverfahren ab März
Am 1. März 2019 tritt die Neustrukturierung in Kraft, die 2016 von den Schweizer Stimmberechtigten angenommen wurde. Welches sind dabei die Knackpunkte?

«Wenn die Politik ändert, müssten wir vielleicht flüchten»
Das Bildungsteam der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH bietet zahlreiche Weiterbildungen und erlebnispädagogische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen an. Der Projekttag «Flucht und Asyl» eignet sich mit dem Simulationsspiel gut für Konfirmandengruppen und Schulklassen.

Äthiopien: Fragwürdiger Deal bietet keine Garantien
Trotz unzureichender Sicherheit droht 300 Äthiopiern und Äthiopierinnen wegen des soeben unterzeichneten Rückübernahmeabkommens mit Äthiopien die Zwangsausschaffung. Als besonders skandalös beurteilt die SFH, dass der repressive äthiopische Geheimdienst (Niss) auf Einladung der Schweiz Zugang zur äthiopischen Diaspora erhält.