Die interkulturelle Bildsprache für das Video wurde in einem Workshop mit dem SFH-Bildungsteam und Mitarbeitenden der Kantonspolizei Bern erarbetiet.

Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern für Prävention

Die Kantonspolizei Bern informiert Asylsuchende mit einem Video und einem Flyer über ihre Tätigkeit. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe hat sie dabei beraten. Denn oft sind die Erfahrungen von Menschen aus Kriegsgebieten mit der Polizei in ihrem Herkunftsland negativ.

Im Kanton Bern hat die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH bereits mehrmals beratend mit Behörden zusammen gearbeitet, die im Asylbereich tätig sind.

Aktuell haben die SFH-Bildungsexpertinnen und -experten zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kantonspolizei Bern ein Video in einer allgemein verständlichen interkulturellen Bildsprache erarbeitet: Es geht darum die Aufgaben und Pflichten der Polizei hier in der Schweiz zu zeigen und Vertrauen zu schaffen. Denn allzuoft haben Asylsuchende schlimme Erfahrungen mit Polizeibehörden in ihrem Herkunfsland oder auf der Flucht gemacht. In diesem Fall reagieren sie auf die Polizei eher mit Misstrauen und Furcht. Manchmal fehlt es aber auch schlicht an Informationenen darüber, weclhe Aufgaben, Rechte und Pflichten die Polizei in der Schweiz hat. Hierfür soll das Video und ein dazugehöriger Flyer zum besseren gegenseitigen Verständnis helfen.  

«Es genügt sicher nicht, einfach ein Video zu zeigen. Die Polizei geht daher auch in den Asylunterkünfte vorbei, um Vertrauen zu schaffen», sagt SFH-Direktorin Miriam Behrens.
Tagesschau Beitrag «Polizei sucht Dialog mit Flüchtlingen» vom 21. Mai 2017

Was tut die Polizei genau? Mit einem Video in einprägsamer Bilsprache informiert die Kantonspolizei Bern in verschiedenen Sprachen über ihre Aufgaben.