Keine bilateralen Hilfsgelder für Eritrea

Namhafte Wissenschaftler aus aller Welt, eritreische Aktivisten und ehemalige Diplomaten kritisieren die EU, dass sie bilaterale Hilfsgelder (312 Millionen Euro) trotz der schlechten Menschenrechtssituation an Eritrea bezahlen wollen. Die Hilfe sei darauf ausgerichtet, den Exodus aus Eritrea einzudämmen, was so aber nicht funktionieren würde.

Namhafte Wissenschaftler aus aller Welt, eritreische Aktivisten und ehemalige Diplomaten kritisieren die EU, dass sie bilaterale Hilfsgelder (312 Millionen Euro) trotz der schlechten Menschenrechtssituation an Eritrea bezahlen wollen. Die Hilfe sei darauf ausgerichtet, den Exodus aus Eritrea einzudämmen, was so aber nicht funktionieren würde. Die Gelder sollen nicht bezahlt werden, solange Eritrea die Sonderberichterstatterin des UNO-Menschenrechtsrats nicht ins Land lasse. Zudem kritisieren sie in einem längeren Statement noch einmal Bericht des Dänischen Migrationsdienstes und bestätigen, dass sich die Situation in Eritrea nicht verbessert hat.

Medienmitteilung vom 1. April 2015 (Englisch): Rewarding repression: Proposals to aid the Eritrean government

Statement vom 31. März 2015 (Englisch): Statement on EU Asylum and aid policy to Eritrea