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Bericht über Hotspots in Italien
Amnesty International AI hat jüngst einen Report zu den «Hotspots» in Italien veröffentlicht. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH hat im Frühjahr nach einer Italien-Abklärungsreise systemische Mängel im italienischen Aufnahmesystem festgestellt und unlängst einen Bericht dazu publiziert. Die Erkenntnisse der SFH decken sich weitgehend mit den dokumentierten Missständen von AI.

UK: Upper Tribunal publishes new Country Guidance case on Eritrea
ECRE News: The Upper Tribunal published a new Country Guidance case on Eritrea. The judgment confirms that Eritreans, who evaded military service and/or left the country illegally, continue to face a real risk of persecution, serious harm or ill-treatment if returned to Eritrea.

Undue protection restrictions for temporary admission beneficiaries
ECRE News: The Swiss Federal Council has published a report examining the application of the status of temporary admission. The report found that temporary admission negatively impacted beneficiaries’ access to rights and integration in practice. Temporary admission is a national protection status in Switzerland, different from subsidiary protection provided in the EU asylum acquis.

Bundesverwaltungsgericht: Einheitliche Praxis in vergleichbaren Fällen wichtig
Im Gegensatz zu anderen Ländern ist es in der Schweiz Usus, dass Richterinnen und Richter einer politischen Partei angehören. Ob die Parteizugehörigkeit die Entscheidungsfindung beeinflusst, ist Gegenstand einer Auswertung der Schweizer Tageszeitung «Der Tages-Anzeiger». Am Beispiel von Beschwerden gegen Asylentscheide wird dabei die Rechtsetzung des Bundesverwaltungsgerichts unter die Lupe genommen.

Gewalt in Asylzentren: Unterbringungskonzept ändern
Angesichts der Medienberichte über eine Verdoppelung der Gewalt-Vorfälle in Asylunterkünften im ersten Quartal 2016 fordert die SFH eine Änderung des Unterbringungskonzepts in den Asylzentren des Bundes, insbesondere mehr Betreuung statt Sicherheitsmassnahmen, mehr Beratung und Privatsphäre.

With Greece: Recommendations for refugee protection
A report launched by The AIRE Centre and ECRE (published on 13 July) finds that refugees in Greece continue to face challenges in accessing asylum due to increased complexity and procedural layers, a lack of simple and unequivocal information, as well as significant gaps in legal assistance.

Ja zu kurzen und fairen Verfahren
Die sechs Mitgliedorganisationen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH haben am Dienstag gemeinsam mit der Operation Libero ihr Ja zur Asylgesetzrevision dargelegt. Die verkürzten Verfahren und der ausgebaute Rechtsschutz überzeugen die zum Teil seit Jahrzehnten in Flucht und Asyl tätigen Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie sehen in der Vorlage trotz einzelner Verschärfungen eine gesamthaft deutliche Verbesserung für die Asylsuchenden.

UNHCR-Richtlinien zur Schutzbedürftigkeit von Asylbewerbern aus Afghanistan
Am 19. April 2016 veröffentlichte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR seine neuen Richtlinien zur Beurteilung internationaler Schutzbedürftigkeit von Asylwerberinnen und Asylbewerbern aus Afghanistan.

Stoppt die Gewalt an Europas Grenzen
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH fordert sofortigen Zugang zu effektivem Flüchtlingsschutz für die betroffenen Personen.

EU-Türkei-Deal: europäischer Ausverkauf der Menschen-rechte geht weiter
Die SFH appelliert an die verantwortlichen Regierungen, eine menschenwürdige Asylpolitik zu betreiben, die die Grundrechte eines jeden Menschen wahrt.

The reception of refugees and asylum seekers in Europe
The AIDA-Thematic Report of March 2016 documents the recent situation of reception of asylum seekers in the 20 AIDA countries, bearing in mind the peculiar legal and policy context applicable in non-EU countries such as Turkey or Serbia, which may merit particular consideration.

Kinder brauchen verstärkten Schutz vor Menschenhandel
Kinder und Jugendliche auf der Flucht sind besonders gefährdet, Opfer von Menschenhandel zu werden. Der Europarat ruft seine Mitgliederstaaten dringend dazu auf, die Identifikation und den Schutz von Kinderhandelsopfern zu verbessern. Dieser Aufruf erfolgt anlässlich der Veröffentlichung des 5. Jahresberichts von GRETA (der Expertengruppe des Europarats gegen Menschenhandel).

Memorandum ̶ Time to Save the Right to Asylum
Ahead of the European Council Summit meeting of 17 and 18 March 2016, ECRE urges Heads of State or Government to assume political leadership and pave the way for a concerted EU response to what primarily continues to be a refugee crisis and not only a migratory phenomenon. Such a response must be based on the principle of solidarity and fair sharing of responsibility and respect for human rights.

«Die Schweiz sollte keine Asylsuchenden nach Ungarn zurückschicken.»
Die Juristin und ELENA-Koordinatorin Grusa Matevzic setzt sich beim Hungarian Helsinki Committee (HHC) für den Schutz und die Rechte von Flüchtlingen und Asylsuchenden ein. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe sprach mit ihr während einem Treffen des Europäischen Flüchtlingsrats (ECRE) Mitte Januar in Wien über die Lage in Ungarn.

UNHCR: E-Plattform für Eritreer und Somalier
UNHCR hat gestern eine interaktive Plattform lanciert, auf der eritreische und somalische Flüchtlinge in ihrer Muttersprache ihre Geschichte erzählen.

Für ein Europa der Menschenrechte!
Zentraleuropäische Flüchtlingshilfsorganisationen kritisieren die europäische Antwort auf die Flüchtlingskrise: 15 Zentraleuropäische Flüchtlingsorganisationen aus 9 Ländern erheben ihre Stimme und fordern Rückkehr zu Humanität und Solidarität. Sie haben sich ich auf Einladung des Europäischen Flüchtlingsdachverbands ECRE am Freitag, 15. Januar 2016 in Wien getroffen und gemeinsam eine Deklraration verabschiedet.

Niemand kann alles tun, aber jede und jeder kann etwas tun
Auf Einladung des EDA hat sich am 24. November 2015 eine Delegation der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH mit dem Stellvertretenden UNO-Generalsekretär Jan Eliasson getroffen.

Tagung Gastfreundschaft
In Zusammenarbeit mit der Paulus-Akademie Zürich und Face Migration hat die SFH am 26. November 2015 eine Veranstaltung zum Thema Gastfreundschaft organisiert. 80 Interessierte haben daran teilgenommen.

Minimalstandards für die Aufnahme von Minderjährigen
Wie können die zahlreichen unbegleiteten Kinder und Jugendliche, die zunehmend alleine in die Schweiz einreisen, kindergerecht betreut werden? In Bern hat die Allianz für die Rechte der Migrantenkinder in der Schweiz (ADEM) im November 2015 ein Kolloquium organisiert. In Basel diskutierten unter der Leitung der Fachstelle Integration vier Expertinnen und Experten an einer Podiumsveranstaltung über mögliche Lösungen.

Schweiz muss Dublin-Verfahren überdenken
An der Medienkonferenz vom 27. Oktober 2015 in Bern präsentierten Amnesty International, die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH), Solidarité sans frontières (sosf), Centre Social Protestant (CSP) und Collectif R eine Liste von Forderungen an den Bundesrat rund um das Thema Dublin-Verfahren.

MER SEND EIS - Gelebte Solidarität
Isabelle Gautschy und Sibel Bucher starteten ihr Projekt «Aktion MER SEND EIS» erst vor wenigen Wochen.

Asylgesetz verabschiedet
Das Parlament hat am 25. September 2015 einen Schlusspunkt unter die seit 2010 diskutierte Neustrukturierung des Asylbereichs gesetzt. Die Bilanz der SFH fällt zwiespältig aus.

Flüchtlinge: Gefangen in der EU-Solidaritätskrise
Am 10.09.2015 hat die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH in Brüssel an der Zusammenkunft des Europäischen Rats für Flüchtlinge und im Exil lebende Personen (ECRE) den Länderbericht für die Schweiz präsentiert. Die Berichte geben Einblick in das Asylsystem des jeweiligen Landes und werden von diesen halbjährlich aktualisiert. ECRE ist eine pan-europäische Allianz von 90 NGOs zum Schutz und zur Förderung der Rechte von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Vertriebenen.

Zeltunterkünfte als Übergangslösung
Der Kanton Aargau bringt zur Überbrückung der sommerlichen Flüchtlingswelle bis zu 140 männliche Asylsuchende in Zelten der Schweizer Armee unter. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH findet dies zumutbar. Die SFH interpretiert das pragmatische Vorgehen der aargauischen Behörden auch als Appell an die Solidarität der Gemeinden, ihre Unterbringungs- angebote für Flüchtlinge zu erhöhen.

Wegweisungen trotz gesundheitlicher Risiken
Wie werden die gesundheitlichen Risiken einer Wegweisung ins Herkunftsland überprüft, wenn in der Schweiz wohnhafte Ausländer ohne rechtmässigen Aufenthaltsstatus oder mit einem unsicheren administrativen Status schwer erkrankt sind? Diese Frage stellen sich die Westschweizer Beobachtungstelle für Asyl- und Ausländerrecht (ODAE romand) und die regionale Aids-Hilfe „Groupe sida Genève“ seit Jahren. Ende Mai 2015 haben sie die zweite Studie zu diesem Thema publiziert, die auf elf konkreten Fällen basiert.

Wenn man Schlepper schlägt, trifft man die Flüchtlinge
SFH-Generalsekretär Beat Meiner fordert für die Flüchtlinge einen legalen Zugang nach Europa: «Die hochgerüstete Abschottung Europas ist der Grund für das sinnlose Sterben im Mittelmeer». Je stärker die Festung Europa hochgerüstet werde, desto stärker werde auch das Geschäft der Schlepper angekurbelt. Dann sind ihnen die Flüchtlinge noch stärker ausgeliefert.

Die Schweiz liegt am Mittelmeer
Das Sterben im Mittelmeer nimmt kein Ende. Die jüngsten Katastrophen, bei denen allein in den vergangenen anderthalb Wochen weit über 1000 Menschen den Tod fanden, sollten auch in der Schweiz Anlass sein, die Rückführungspraxis nach Italien zu überdenken.

Todesfälle von Asylsuchenden und Migranten in Europa
Das Institute of Race Relations (IRR) hat einen Bericht veröffentlicht, welcher die Todesfälle von Asylsuchenden, Migrantinnen und Migranten in Europa zwischen Januar 2010 und Dezember 2014 dokumentiert. Es sind 160 Todesfälle. Acht davon ereigneten sich in der Schweiz.. Das Wichtigste aus dem Bericht (in Englisch):

Keine bilateralen Hilfsgelder für Eritrea
Namhafte Wissenschaftler aus aller Welt, eritreische Aktivisten und ehemalige Diplomaten kritisieren die EU, dass sie bilaterale Hilfsgelder (312 Millionen Euro) trotz der schlechten Menschenrechtssituation an Eritrea bezahlen wollen. Die Hilfe sei darauf ausgerichtet, den Exodus aus Eritrea einzudämmen, was so aber nicht funktionieren würde.

UNHCR: Asylum Trends 2014
Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) hat am 26. März 2015 die «Asylum Trends 2014, Levels and Trends in Industrialized Countries» veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, wieviele Asylgesuche im Jahr 2014 in 44 Industrieländern in Europa, Asien und in Nordamerika gestellt wurden. Die Herkunftsländer sowie die Entwicklungen der Asylgesuche werden mit dem Vorjahr verglichen.

Die Kunst, das Unerträgliche zu ertragen
Salam, Lamen, Rudy, Rosselle – ein Vater, eine Mutter, zwei Kinder, vier und sieben Jahre alt. Eine syrisch-kurdische Familie, die vor einem Jahr in die Schweiz flüchten konnte und nun in Wangen bei Olten auf den Entscheid des Staatssekretariates für Migration SEM wartet. Der Vater ist Künstler, die Mutter Rechtsanwältin. Sie möchten so rasch als möglich auf eigenen Füssen stehen.

Syrienkrise: Fünf Forderungen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe
Die humanitäre Lage in Syrien ist dramatisch: Aktuell benötigen im bürgerkriegsgeplagten Land mehr als 12 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Die Situation spitzt sich sowohl in Syrien als auch in den Nachbarländern weiter zu. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH sieht in verschiedenen Bereichen Handlungspotential und richtet folgende Forderungen an den Bundesrat.

Neues Verfahrens~zentrum: erste Bilanz
Das Staatssekretariat für Migration SEM hat die ersten zehn Monate des Testbetriebs Zürich auswerten lassen. Die Zwischenergebnisse fallen mehrheitlich positiv aus: Die Asylverfahren konnten ohne negativen Auswirkungen auf die Qualität der Entscheide beschleunigt werden und die Beschwerdequote habe nicht wie vielerorts befürchtet zugenommen, schreibt das SEM in einer Medienmitteilung. Allerdings ist die psychische und zeitliche Belastung der Mitarbeitenden hoch, sagt das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR), welches den Evaluationsbericht verfasst hat.

Mehr Hilfe vor Ort oder mehr Flüchtlinge aufnehmen?
Die weltweite Zahl von Flüchtlingen und intern Vertriebenen steigt weiter an. Der Krieg in Syrien gehört zu den Hauptgründen. Während Libanon und Jordanien als Nachbarländer Syriens wegen des Flüchtlingsstroms vor dem Zusammenbruch stehen, fragt man sich in der Schweiz, wie man die Hilfe intensivieren kann. Soll man mehr Flüchtlinge aufnehmen oder die Hilfe vor Ort verstärken?

Zwangsrekrutierung von Kindern in Eritrea
Die Asylgesuche von Menschen aus Eritrea in der Schweiz haben einen Höchststand erreicht. Politische Kreise wollen deshalb, dass der Bund seine Asylpraxis zu Eritrea neu beurteilt. Eine aktuelle Recherche der Schweizerischen Flüchtlingshilfe zeigt, dass das Regime am Horn von Afrika selbst Kinder in Militärcamps rekrutiert.

«Menschenrechte sind unverhandelbar»
«Wenn Sie bei den Menschenrechten mit unklaren Botschaften spielen, spielen Sie mit dem Feuer», sagte Bundespräsidentin Simmonetta Sommaruga an der Albisgütlitagung am 16. Januar 2015.

Private Aufnahme von Asylsuchenden
Die Aufnahme von Asylsuchenden und Flüchtlingen durch Private ist für die Schweizerische Flüchtlingshilfe schon lange ein Thema. Die Idee ist nicht neu, sondern knüpft an eine humanitäre Tradition in der Schweiz an. Hier finden Sie die aktuellsten Berichte.

Syrische Flüchtlinge: Wie soll die Schweiz helfen?
3,5 Millionen registrierte Syrer sind auf der Flucht. Eine Million lebt allein im Libanon in Zeltlagern. Dort sind die Menschen zunehmend der Kälte und dem Schnee ausgesetzt. Wie soll die Schweiz diesem Flüchtlingsdrama begegnen – was ist zu tun?

Left Out in the Cold
Der Bericht von Amnesty International infomiert über die aktuelle Lage der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländer Turkei, Libanon, Jordanien, Irak und Ägypten. In der Kälte sich selbst überlassen, isoliert in überfüllten Lagern und Vergessen von der internationalen Gemeinschaft, fristen 95 % der syrischen Flüchtlinge in diesen fünf Ländern ein unmenschliches Dasein. Die sorgfältigen Recherchen von Amnesty International, angereichert mit aktuellen Fakten des UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR, unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf für diese gebeutelten Familien und Kinder.

Living in the Shadows
Living in the shadows heisst die eindrückliche Reportage des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge UNHCR über die unvorstellbaren Lebensbedingungen syrischer Flüchtlinge in Jordanien. Diese haben sich rapide verschlechtert, erklärt das UNHCR am 14. Januar besorgt in einer Medienmitteilung.

Schutzstatus für syrische Flüchtlinge
Die Idee eines besonderen Status für Schutzbedürftige hat die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH vor einem Jahr lanciert. Damit könnten sofort mehr syrische Flüchtlinge in die Schweiz geholt werden.