Heilsarmee bei der Schweiz. Flüchtlingshilfe SFH

Die Generalversammlung der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH nimmt die Stiftung Heilsarmee Schweiz als neues Mitglied auf. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH ist die führende Fachorganisation des Asylbereichs in der Schweiz. Zu den bisher fünf geschäftsführenden Mitgliedern – Amnesty International, Sektion Schweiz; Caritas Schweiz, Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS); Schweizerisches Ar-beiterhilfswerk (SAH) und Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF) – ist mit der Stiftung Heilsarmee Schweiz ein weiteres Schwergewicht aus dem Asylbereich hinzu gestossen.

Mit der Aufnahme der Stiftung Heilsarmee Schweiz in den Dachverband erfolgt bezüglich Stärkung und Verbreiterung der Mitgliederbasis ein wichtiger Schritt für die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH). Die Stiftung Heilsarmee ist politisch unabhängig, in 125 Ländern weltweit präsent und setzt sich sowohl international als auch in der Schweiz für Flüchtlinge ein. In der Schweiz ist sie in den Bereichen Beratung und Unterbringung tätig und beschäftigt aktuell rund 1‘700 Mitarbeitende. Mit ihrem starken Engagement für Flüchtlinge und den zahlreichen Sozialwerken passt die Stiftung Heilsarmee sehr gut zur SFH. Mit der Aufnahme seiner Organisation wurde Paul Mori als Geschäftsleiter der Heilsarmee Flüchtlingshilfe in den Vorstand der SFH gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Isabelle Bindschedler, Caritas Schweiz; Martin Engel, SAH; Antoinette Killias, HEKS; Diana Rüegg, VSJF, Bruno Riesen, AI, Präsident.

Empört über offizielle Syrienpolitik
Martin Engel, SAH, sprach für den abwesenden SFH-Präsidenten Bruno Riesen, AI, zur Lage in Syrien und machte dabei aus seiner Empörung zur mut- und (fast) tatenlosen Politik der offiziellen Schweiz keinen Hehl. Während in der Schweiz der Flüchtlingsschutz weiter eingeschränkt wurde, starben und sterben in Syrien immer noch Zehntausende unschuldiger Kinder, Frauen und Männer und Millionen wurden und werden weiterhin zu Flüchtlingen. Es wäre der Schweiz gut angestanden,“ meinte Engel,“ in einem Akt der Solidarität ein paar Hundert von ihnen aufzunehmen, wie es die SFH kürzlich vom Bundesrat ein wiederholtes Mal gefordert hatte.“ Pro memoria: Die SFH forderte den Bundesrat auf, für syrische Flüchtlinge und insbesondere für verletzliche Personen, die Verwandte in der Schweiz haben, sofort die Visa-Verfahren auf das bürokratische Minimum zu reduzieren. Bisher vergeblich.

Rückfragen
Beat Meiner, Generalsekretär SFH, Tel. 031 370 75 75 oder 079 239 27 19 (elektronische Medien), beat.meiner@fluechtlingshilfe.ch oder
Stefan Frey, Mediensprecher SFH, Tel. 079 509 47 89, stefan.frey@fluechtlingshilfe.ch.

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