Flüchtlinge brauchen unser Engagement

Menschen auf der Flucht vor Verfolgung haben ein Recht auf Schutz und ein Leben in Würde. Das verlangt nach unserem Engagement, nach Offenheit und Verständnis. Doch gegenwärtig weht Flüchtlingen ein rauer Wind entgegen. Mitte Juni setzt die Schweiz mit den Flüchtlingstagen 2012 ein Zeichen der Solidarität für die Flüchtlinge in unserem Land.

Flüchtlinge sind nicht ohne triftigen Grund in die Schweiz gekommen. Sie sind hier, weil es keinen anderen Ausweg gab, um der Not durch Krieg und Verfolgung zu entfliehen. Dabei mussten sie alles zurücklassen. In der Schweiz können sie neue Perspektiven entwickeln und ein neues Leben beginnen. Doch das ist nicht einfach, denn Integration ist ein langwieriger und anspruchsvoller Prozess voller Hürden. Für ihre Integration setzen sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR Schweiz und das Bundesamt für Migration BFM gemeinsam ein.

Flüchtlinge in der Schweiz leisten Bedeutendes für die Gesellschaft und in der Arbeitswelt. Die Flüchtlingstage 2012 stehen ganz im Zeichen dieser Leistungen. Die Partnerschaft der drei Trägerorganisationen SFH, UNHCR und BFM bietet die Chance, den Anliegen der Flüchtlinge eine verstärkte Beachtung zu verschaffen. Die Tage finden am 16. (Nationaler Tag des Flüchtlings), am 17. (Flüchtlingssonntag) und am 20. Juni (Weltflüchtlingstag) statt.

Die Flüchtlingstage starten bereits am Freitag, 15. Juni, mit einem fulminanten Auftakt in Form eines freundschaftlichen Fussballspiels auf der Allmend in Bern. Flüchtlinge aus Afrika, Zentralasien, Syrien und der Türkei sowie Schweizer Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft stehen im Zeichen der Völkerverständigung zweimal 20 Minuten auf dem Rasen. Denn Flüchtlinge spielen genauso gerne Fussball wie wir. Prominent für Sie am Ball sind der amtierende Mister Schweiz Luca Ruch, DJ Sir Colin, Miss Earth 2012, Lea Sara Wittwer, gestandene Schweizer Nationalrätinnen und Nationalräte sowie weitere Prominente. SP-Jungstar Cédric Wermuth wird den Match mit einer Begrüssungsrede eröffnen (TeilnehmerInnenliste unter www.fluechtlingstage.ch).

Die SFH ist während den Flüchtlingstagen an folgenden Standorten mit Standaktionen präsent: am 16. Juni 2012 in Basel (Theaterplatz, 16–22 Uhr), in Bern (Bundesplatz, 15–20 Uhr) und in Luzern (Kapellplatz, 10.30–18 Uhr) sowie am 23. Juni in Lausanne (Place de l’Europe, 10–23 Uhr).

UNHCR Schweiz ist in folgenden Städten vertreten: mit einem Redebeitrag am 16. Juni in Basel (Theaterplatz, 17.30 Uhr) und einem Stand in Bern (Bundesplatz, 15–20 Uhr) sowie am 20. Juni an einer Podiumsdiskussion in Zürich (Volkshaus, 19–21 Uhr).

Rund um diese offiziellen Feiern veranstalten eine Vielzahl von Organisationen, engagierte und couragierte Aktivistinnen und Aktivisten, Kirchgemeinden und Vereine gemeinsam mit Flüchtlingen der ganzen Schweiz unzählige Feste, Märkte, Konzerte und weitere Anlässe, um die Solidarität mit den Flüchtlingen auszudrücken und das Zusammenleben zu bekräftigen.

Die Flüchtlingstage sind auch online präsent: Unter www.fluechtlingstage.ch finden Sie Informationen zur Kampagne «Flüchtlinge brauchen unser Engagement», Videoporträts von Flüchtlingen, die Liste der Veranstaltungen über den ganzen Monat Juni mit weiterführenden Links sowie die TeilnehmerInnenliste des Fussballspiels «Miteinander statt gegeneinander».

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte an:

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