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Aktuelle Medienmitteilungen

Eine Flucht ist keine Ferienreise
Weltweit sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie sind dazu gedrängt, ihre Heimat wegen Krieg, Verfolgung und Umweltzerstörung zu verlassen. Last Minute hat für sie eine andere Bedeutung als für die Europäer, die sich derzeit auf ihre Ferien freuen. Unter dem Motto „Eine Flucht ist keine Ferien-reise“ laden die Schweizerische Flüchtlingshilfe und ihre Partnerorganisati-onen am 17. Juni zum nationalen Flüchtlingstag an über 80 lokalen Anlässe ein. Solidarität lässt sich dank zahlreichen Aktionen direkt vor Ort erleben.

Vorläufige Aufnahme: Dringlichen Handlungsbedarf erkannt
Der Nationalrat nimmt den Bericht des Bundesrats ernst und will den Status der vorläufigen Aufnahme zumindest teilweise in einen echten Schutzstatus überführen. Die SFH begrüsst diese Initiative. Grundsätzlich gilt es den Status der Personen mit vorläufiger Aufnahme so zu verbessern, dass sie direkten Zugang zu Integrationsmassnahmen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt erhalten.

SFH begrüsst Entscheid und fordert unverzügliches Eintreten auf hängige Gesuche
Der Bund darf Flüchtlinge, für die gemäss Dublin-Abkommen Ungarn zuständig wäre, nicht mehr zurückschicken. Das hat das Bundesverwal-tungsgericht heute entschieden. Damit bestätigt es die Haltung der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. Die Menschenrechtslage in Ungarn ist zu unsicher. Die SFH fordert den Bund auf, umgehend auf die noch hängigen Fälle einzutreten.

Integrationsfaktor Fussball gewinnt!
Der Europäische CIVIS Medien-Sonderpreis „Fussball + Integration«geht am 1. Juni in Berlin an die Fussball-Video-Produktion „Together 2016». Filmemacher Stephan Hermann holt sich diesen Preis dank einem inhaltlich und formal ungewöhnlichen Storytelling. Das freut auch die Kampagnenpartner Schweizerische Flüchtlingshilfe, Swiss Football League SFL, das Staatsekretariat für Migration SEM und das UNHCR.

SFH bedauert den Ausgang der Abstimmung im Kanton Bern vom 21. Mai 2017
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe bedauert den Ausgang der Abstimmung im Kanton Bern vom 21. Mai 2017 betreffend die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen.

SFH begrüsst Bundesgerichts-entscheid zur Dublin-Haft
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH begrüsst, dass das Bundesgericht die Beschwerde einer afghanischen Flüchtlingsfamilie wegen Verletzung des Rechts auf Privat- und Familienleben gutheisst. Damit ist eine seit Jahren von der SFH und ihren Mitgliedsorganisationen geforderte Anpassung an menschenrechtliche Standards bei der Haft für Familien endlich umgesetzt.

SFH stellt mit einer neuen Strategie die Weichen bis 2022
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe, Dachverband zahlreicher Hilfswerke, konzentriert sich in den kommenden fünf Jahren auf fünf strategische Handlungsfelder. Neben der Anwaltschaft für Schutzsuchende, dem verstärkten Einsatz für die Integration und der Qualitätssicherung im neuen Asylverfahren will sie ihren Auftrag in der Wissensvermittlung und Aufklärung noch engagierter wahrnehmen und zusätzlich innovative Projekte im Asylwesen anstossen.

SFH fordert Verzicht auf Rückschaffungen nach Ungarn
Ungarn will als neuste Abschreckungsmassnahme sämtliche Flüchtlinge internieren und verstösst so gegen fundamentale Menschenrechte. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH verurteilt dies scharf. Die Schweiz ist nun dazu aufgefordert, den Vollzug von Dublin-Überstellungen nach Ungarn nicht nur auszusetzen, sondern sämtliche Asylgesuche von Menschen, die über Ungarn in die Schweiz eingereist sind, selbst zu behandeln und zu entscheiden.

Schutzsuchende im Vakuum zwischen Gesetz und harscher Realität in Italien
Der Danish Refugee Council und die Schweizerische Flüchtlingshilfe haben einen gemeinsamen Bericht publiziert zur Situation von Personen, die unter der Dublin-III-Verordnung nach Italien überstellt werden. Der Bericht beleuchtet insbesondere die Situation von Personen mit speziellen Aufnahmebedürfnissen und zeigt auf, dass die Aufnahmebedingungen in Italien stark variieren und die überstellten Personen dem Risiko von Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind.

Fahrlässiges Urteil wider besseres Wissen
«Aus unserer Sicht ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts inakzeptabel. Es hält selbst fest, wie gefährlich die Situation in Eritrea nach wie vor ist, beugt sich aber wider besseres Wissen dem öffentlichen Druck», sagt Miriam Behrens, Direktorin der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH. Die SFH verlangt, dass bei den weiteren ausstehenden Entscheiden das Desertieren von Eritreern aus dem Militärdienst sowie die Wehrdienstverweigerung als Asylgründe erhalten bleiben. Eritreische Asylsuchende dürfen nicht weggewiesen werden und sollen mindestens den Status einer vorläufigen Auf-nahme erhalten.

Offensive zur Arbeitsintegration ist notwendig
«Wir freuen uns über die Forderung der SKOS nach einer schweizweiten Offensive für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen», sagt Miriam Behrens, Direktorin der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH. Aus Sicht der SFH lassen sich die empfohlenen Berufseinstiegskurse durch frühzeitige Potenzialabklärungen direkt nach der Zuweisung an die Kantone stützen. Mit bedingten Erhöhungen der Sozialhilfebeiträge könnte der Bund zudem finanzielle Anreize für die Kantone schaffen, mehr Integrationsarbeit zu leisten.

Bessere Chancen für vorläufige Aufgenommene
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH nimmt mit Erleichterung von den besseren Rahmenbedingungen für die Arbeitsintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommen Personen zur Kenntnis. Das Parlament verbessert mit der Annahme des Ausländer- und Integrationsgesetzes die Arbeitsmöglichkeiten von Menschen, die in der Schweiz eine vorläufige Aufnahme erhalten haben.

SFH begrüsst humanitäre Geste des Bundesrates
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH begrüsst die vom Bundesrat beschlossene Aufnahme von zusätzlichen 2‘000 besonders verletzlichen Menschen im Rahmen eines UNHCR-Programmes zur Neuansiedlung („Resettlement“) in den nächsten zwei Jahren. Aus Sicht der SFH fehlt jedoch ein längerfristiges Konzept um legale Fluchtwege für Flüchtlinge offen zu halten.

Le projet « Héberger un Migrant » enthousiasme les Vaudois
Plus de cent personnes migrantes sont hébergées par des familles d’accueil vaudoises et partagent avec elles leur quotidien. Une année et demie après son lancement, le projet d’intégration « Héberger un Migrant » est un succès tant auprès des migrants accueillis que des familles qui les logent. Sur une idée de l’Organisation suisse d’aide aux réfugiés (OSAR), le projet a été inauguré en avril 2015 dans le canton de Vaud, en collaboration avec l’Etablissement vaudois d’accueil des migrants (EVAM). Repris depuis avril 2016 par l’EVAM, il connaît un développement croissant et enthousiaste.

Succès du projet « Familles d’accueil »
Une année après son lancement, le projet « Familles d’accueil » est un succès tant auprès des migrants accueillis que des familles les logeant. Initié par l’Organisation suisse d’aide aux réfugiés (OSAR) et lancé en novembre 2015 dans le canton de Genève en collaboration avec l’Hospice général, le projet pilote a permis de loger plus d’une quinzaine de personnes chez des particuliers.

Echter Schutzstatus statt vorläufige Aufnahme
Vorläufig aufgenommene Personen haben einen anerkannten Schutzbedarf und bleiben erfahrungsgemäss langfristig in der Schweiz. Eine gute und möglichst rasche Integration ist daher nicht nur im Interesse der Betroffe-nen, sondern auch der Schweizer Gesellschaft. Dazu muss der Aufenthalts-status dieser Personen deutlich verbessert werden und begrifflich von der «Vorläufigkeit» befreit werden. Die SFH begrüsst den Bericht des Bundesra-tes als nützlichen ersten Schritt, diesen Status zu verbessern.

Fussball erleichtert die Integration
Fussball verbindet: Vom 15. bis zum 23. Oktober 2016 machen Schweizer Profi-Fussballklubs die Integrationskraft des Fussballs zum Thema. Das Engagement steht im Zusammenhang mit der Kampagne «Together2016», welche die Liga und Profi-Klubs gemeinsam mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH, dem Staatssekretariat für Migration, und dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge durchführen.

Wegweisungen von unbegleiteten Minderjährigen stoppen!
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH hat sich mehrfach vor Ort in Como und Chiasso ein Bild der Situation gemacht und die rechtliche Lage analysiert. Fazit: Die SFH ortet Handlungsbedarf bei der Wegweisungspraxis und fordert insbesondere den sofortigen Stopp der Wegweisungen von unbegleiteten Minderjährigen.

Integration erleichtern statt blockieren
Der Antrag der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates (SPK-N), den Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene vollständig abzuschaffen, ist aus der Sicht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH unnötig und menschenrechtswidrig. Die SFH verlangt statt zusätzlicher Hürden Erleichterungen bei der Integration von vorläufig Aufgenommenen.

«Scheindiskussionen beenden – Schutzstatus S abschaffen»
Der «Schutzstatus S» wurde noch nie angewendet. Trotzdem beschäftigt sich das Schweizer Parlament immer wieder damit. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH erachtet diesen Phantomstatus als rechtlich inkohärent und für die Praxis ungeeignet. Er gehört abgeschafft.

Südgrenze: Es braucht mehr Transparenz
SFH-Direktorin Miriam Behrens hat am 17. und 18. August 2016 in Chiasso und Como vor Ort einen Augenschein zur Lage der Flüchtlinge genommen. «Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Rechte der Schutzsuchenden umfassend gewährleistet sind», sagt Behrens. Insbesondere muss eine Person, welche die Schweiz um Schutz ersucht, an das SEM als zuständige Behörde übermittelt werden – selbst wenn Zweifel am Gesuch bestehen.

SFH-Direktorin nimmt Augen~schein in Chiasso und Como
Die SFH-Direktorin Miriam Behrens hält sich seit gestern Mittwoch in Chiasso und Como auf, um vor Ort einen Augenschein zu nehmen. Die SFH möchte sicherstellen, dass die Rechte der Schutzsuchenden gewährleistet sind. Insbesondere muss jede Person, welche die Schweiz um Schutz ersucht, an die zuständige Behörde übermittelt werden. Die SFH wird prüfen, ob aus ihrer Sicht Verbesserungs-möglichkeiten bestehen, und welche Massnahmen allenfalls sinnvoll sind.

Verfrühte Praxisänderung für Sri Lanka
Für die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH kommt angesichts anhaltender Berichte von Folter, Verhaftungen und Entführungen insbesondere im Norden Sri Lankas die am 7. Juli 2016 angekündigte Praxisänderung des Staatsekretariates für Migration SEM zu früh. Zwar gibt es laut SEM einige Fortschritte unter der neuen Regierung Sri Lankas, gewisse Personengruppen sind bei einer Rückkehr aber weiterhin nicht sicher.

Spielerische Integration am Flüchtlingstag
Trotz unstabilen Wetterverhältnissen erlauben die Veranstaltungen vom Samstag auf dem Bundesplatz eine klare Aussage: Fussball ist ein Integrationsfaktor. Zum Auftakt der Kampagne «Together 2016» trafen sich am Flüchtlingstag zahlreiche Prominente aus Sport, Politik und Kultur auf dem Berner Bundesplatz zum gemeinsamen Fussballspiel mit Flüchtlingen.

80 Jahre Schweizerische Flüchtlingshilfe – heute wichtiger denn je
Seit 80 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH für Menschen ein, die in der Schweiz Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen. Ihre Aufgabe ist 2016 mindestens so wichtig, wie bei ihrer Gründung 1936, denn heute sind mehr Menschen auf der Flucht als je zuvor. Ging es in den ersten Jahren um die unmittelbare Lebensrettung von Asylsuchenden aus umlie-genden Ländern, liegt heute die Herausforderung bei der Integration der Flüchtlinge in Gesellschaft und Wirtschaft.

Fussball ist ein Integrationsfaktor
Die Flüchtlingstage 2016 im Zeichen des Sports. Die Endrunde der EURO 2016 wirkt sich auch auf die Flüchtlingstage 2016 aus. Die Swiss Football League SFL und die Clubs von Super- und Challenge League bilden gemeinsam mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH, dem Staatssekretariat für Migration SEM, dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR und der Laureus Stiftung Schweiz ein starkes Integrationsteam. Am 18. Juni 2016 steht der Bundesplatz in Bern im Zeichen des Integrationsfaktors Fussball.

Umsetzung abwarten, Integration vorantreiben
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH fordert zwei Tage nach der Abstimmung über das neue Asylgesetz Raum zu lassen für eine rasche und sorgfältige Umsetzung des Volksentscheides. Das neue Gesetz muss seine Wirkung entfalten können, bevor weitere Massnahmen angesagt sind. Der Dachverband legt den Fokus auf einheitliche, hohe Schutzstandards.

Ein JA zu fairen und korrekten Asylverfahren
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH begrüsst die Annahme des revidierten Asylgesetzes. Damit hat sich die schweizerische Stimmbevölkerung für eine konstruktive und vorausblickende Asylpolitik und gegen die Problembewirtschaftung der SVP ausgesprochen. Die SFH wird die Umsetzung des Gesetzes begleiten und kritisch beobachten. Zudem fordert sie nun eine Integrationsoffensive, damit Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene rasch integriert werden können.

Stéphane Chapuisat trainiert in Bern mit Flüchtlingen
Fussballstar Stéphane Chapuisat spielt in Bern mit Flüchtlingen Fussball. Zum nationalen Flüchtlingstag am 18. Juni 2016 trifft der Rekordinternationale auf dem Berner Bundesplatz auf zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene aus Syrien, Eritrea oder Afghanistan.

Ja zu kurzen und fairen Verfahren
Die sechs Mitgliedorganisationen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH haben am Dienstag gemeinsam mit der Operation Libero ihr Ja zur Asylgesetzrevision dargelegt. Die verkürzten Verfahren und der ausgebaute Rechtsschutz überzeugen die zum Teil seit Jahrzehnten in Flucht und Asyl tätigen Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie sehen in der Vorlage trotz einzelner Verschärfungen eine gesamthaft deutliche Verbesserung für die Asylsuchenden.

Bankrotterklärung der EU-Flüchtlingspolitik
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH nimmt mit grosser Sorge und Entrüstung von den Ergebnissen des EU-Türkei-Gipfels Kenntnis. Für einen Deal mit der Türkei opfert die EU das individuelle Asylrecht. Die flüchtenden Menschen sollen auf unwürdige Weise umhergeschoben werden anstatt sie in die Mitgliedstaaten zu verteilen und ihnen humanitäre Hilfe und ein anständiges Asylverfahren zu gewähren.

Eritrea-Reise: Sturm im Wasserglas
Der politische Wirbel im Zusammenhang mit der Eritrea-Reise von Schweizer Politikerinnen und Politikern ist aus Sicht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH nicht nachvollziehbar. Denn die Reise hat keinerlei neue Fakten über das Land zutage gebracht.

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