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Aktuelle Medienmitteilungen

Bessere Chancen für vorläufige Aufgenommene
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH nimmt mit Erleichterung von den besseren Rahmenbedingungen für die Arbeitsintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommen Personen zur Kenntnis. Das Parlament verbessert mit der Annahme des Ausländer- und Integrationsgesetzes die Arbeitsmöglichkeiten von Menschen, die in der Schweiz eine vorläufige Aufnahme erhalten haben.

SFH begrüsst humanitäre Geste des Bundesrates
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH begrüsst die vom Bundesrat beschlossene Aufnahme von zusätzlichen 2‘000 besonders verletzlichen Menschen im Rahmen eines UNHCR-Programmes zur Neuansiedlung („Resettlement“) in den nächsten zwei Jahren. Aus Sicht der SFH fehlt jedoch ein längerfristiges Konzept um legale Fluchtwege für Flüchtlinge offen zu halten.

Le projet « Héberger un Migrant » enthousiasme les Vaudois
Plus de cent personnes migrantes sont hébergées par des familles d’accueil vaudoises et partagent avec elles leur quotidien. Une année et demie après son lancement, le projet d’intégration « Héberger un Migrant » est un succès tant auprès des migrants accueillis que des familles qui les logent. Sur une idée de l’Organisation suisse d’aide aux réfugiés (OSAR), le projet a été inauguré en avril 2015 dans le canton de Vaud, en collaboration avec l’Etablissement vaudois d’accueil des migrants (EVAM). Repris depuis avril 2016 par l’EVAM, il connaît un développement croissant et enthousiaste.

Succès du projet « Familles d’accueil »
Une année après son lancement, le projet « Familles d’accueil » est un succès tant auprès des migrants accueillis que des familles les logeant. Initié par l’Organisation suisse d’aide aux réfugiés (OSAR) et lancé en novembre 2015 dans le canton de Genève en collaboration avec l’Hospice général, le projet pilote a permis de loger plus d’une quinzaine de personnes chez des particuliers.

Echter Schutzstatus statt vorläufige Aufnahme
Vorläufig aufgenommene Personen haben einen anerkannten Schutzbedarf und bleiben erfahrungsgemäss langfristig in der Schweiz. Eine gute und möglichst rasche Integration ist daher nicht nur im Interesse der Betroffe-nen, sondern auch der Schweizer Gesellschaft. Dazu muss der Aufenthalts-status dieser Personen deutlich verbessert werden und begrifflich von der «Vorläufigkeit» befreit werden. Die SFH begrüsst den Bericht des Bundesra-tes als nützlichen ersten Schritt, diesen Status zu verbessern.

Fussball erleichtert die Integration
Fussball verbindet: Vom 15. bis zum 23. Oktober 2016 machen Schweizer Profi-Fussballklubs die Integrationskraft des Fussballs zum Thema. Das Engagement steht im Zusammenhang mit der Kampagne «Together2016», welche die Liga und Profi-Klubs gemeinsam mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH, dem Staatssekretariat für Migration, und dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge durchführen.

Wegweisungen von unbegleiteten Minderjährigen stoppen!
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH hat sich mehrfach vor Ort in Como und Chiasso ein Bild der Situation gemacht und die rechtliche Lage analysiert. Fazit: Die SFH ortet Handlungsbedarf bei der Wegweisungspraxis und fordert insbesondere den sofortigen Stopp der Wegweisungen von unbegleiteten Minderjährigen.

Integration erleichtern statt blockieren
Der Antrag der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates (SPK-N), den Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene vollständig abzuschaffen, ist aus der Sicht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH unnötig und menschenrechtswidrig. Die SFH verlangt statt zusätzlicher Hürden Erleichterungen bei der Integration von vorläufig Aufgenommenen.

«Scheindiskussionen beenden – Schutzstatus S abschaffen»
Der «Schutzstatus S» wurde noch nie angewendet. Trotzdem beschäftigt sich das Schweizer Parlament immer wieder damit. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH erachtet diesen Phantomstatus als rechtlich inkohärent und für die Praxis ungeeignet. Er gehört abgeschafft.

Südgrenze: Es braucht mehr Transparenz
SFH-Direktorin Miriam Behrens hat am 17. und 18. August 2016 in Chiasso und Como vor Ort einen Augenschein zur Lage der Flüchtlinge genommen. «Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Rechte der Schutzsuchenden umfassend gewährleistet sind», sagt Behrens. Insbesondere muss eine Person, welche die Schweiz um Schutz ersucht, an das SEM als zuständige Behörde übermittelt werden – selbst wenn Zweifel am Gesuch bestehen.

SFH-Direktorin nimmt Augen~schein in Chiasso und Como
Die SFH-Direktorin Miriam Behrens hält sich seit gestern Mittwoch in Chiasso und Como auf, um vor Ort einen Augenschein zu nehmen. Die SFH möchte sicherstellen, dass die Rechte der Schutzsuchenden gewährleistet sind. Insbesondere muss jede Person, welche die Schweiz um Schutz ersucht, an die zuständige Behörde übermittelt werden. Die SFH wird prüfen, ob aus ihrer Sicht Verbesserungs-möglichkeiten bestehen, und welche Massnahmen allenfalls sinnvoll sind.

Verfrühte Praxisänderung für Sri Lanka
Für die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH kommt angesichts anhaltender Berichte von Folter, Verhaftungen und Entführungen insbesondere im Norden Sri Lankas die am 7. Juli 2016 angekündigte Praxisänderung des Staatsekretariates für Migration SEM zu früh. Zwar gibt es laut SEM einige Fortschritte unter der neuen Regierung Sri Lankas, gewisse Personengruppen sind bei einer Rückkehr aber weiterhin nicht sicher.

Spielerische Integration am Flüchtlingstag
Trotz unstabilen Wetterverhältnissen erlauben die Veranstaltungen vom Samstag auf dem Bundesplatz eine klare Aussage: Fussball ist ein Integrationsfaktor. Zum Auftakt der Kampagne «Together 2016» trafen sich am Flüchtlingstag zahlreiche Prominente aus Sport, Politik und Kultur auf dem Berner Bundesplatz zum gemeinsamen Fussballspiel mit Flüchtlingen.

80 Jahre Schweizerische Flüchtlingshilfe – heute wichtiger denn je
Seit 80 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH für Menschen ein, die in der Schweiz Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen. Ihre Aufgabe ist 2016 mindestens so wichtig, wie bei ihrer Gründung 1936, denn heute sind mehr Menschen auf der Flucht als je zuvor. Ging es in den ersten Jahren um die unmittelbare Lebensrettung von Asylsuchenden aus umlie-genden Ländern, liegt heute die Herausforderung bei der Integration der Flüchtlinge in Gesellschaft und Wirtschaft.

Fussball ist ein Integrationsfaktor
Die Flüchtlingstage 2016 im Zeichen des Sports. Die Endrunde der EURO 2016 wirkt sich auch auf die Flüchtlingstage 2016 aus. Die Swiss Football League SFL und die Clubs von Super- und Challenge League bilden gemeinsam mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH, dem Staatssekretariat für Migration SEM, dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR und der Laureus Stiftung Schweiz ein starkes Integrationsteam. Am 18. Juni 2016 steht der Bundesplatz in Bern im Zeichen des Integrationsfaktors Fussball.

Umsetzung abwarten, Integration vorantreiben
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH fordert zwei Tage nach der Abstimmung über das neue Asylgesetz Raum zu lassen für eine rasche und sorgfältige Umsetzung des Volksentscheides. Das neue Gesetz muss seine Wirkung entfalten können, bevor weitere Massnahmen angesagt sind. Der Dachverband legt den Fokus auf einheitliche, hohe Schutzstandards.

Ein JA zu fairen und korrekten Asylverfahren
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH begrüsst die Annahme des revidierten Asylgesetzes. Damit hat sich die schweizerische Stimmbevölkerung für eine konstruktive und vorausblickende Asylpolitik und gegen die Problembewirtschaftung der SVP ausgesprochen. Die SFH wird die Umsetzung des Gesetzes begleiten und kritisch beobachten. Zudem fordert sie nun eine Integrationsoffensive, damit Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene rasch integriert werden können.

Stéphane Chapuisat trainiert in Bern mit Flüchtlingen
Fussballstar Stéphane Chapuisat spielt in Bern mit Flüchtlingen Fussball. Zum nationalen Flüchtlingstag am 18. Juni 2016 trifft der Rekordinternationale auf dem Berner Bundesplatz auf zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene aus Syrien, Eritrea oder Afghanistan.

Ja zu kurzen und fairen Verfahren
Die sechs Mitgliedorganisationen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH haben am Dienstag gemeinsam mit der Operation Libero ihr Ja zur Asylgesetzrevision dargelegt. Die verkürzten Verfahren und der ausgebaute Rechtsschutz überzeugen die zum Teil seit Jahrzehnten in Flucht und Asyl tätigen Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie sehen in der Vorlage trotz einzelner Verschärfungen eine gesamthaft deutliche Verbesserung für die Asylsuchenden.

Bankrotterklärung der EU-Flüchtlingspolitik
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH nimmt mit grosser Sorge und Entrüstung von den Ergebnissen des EU-Türkei-Gipfels Kenntnis. Für einen Deal mit der Türkei opfert die EU das individuelle Asylrecht. Die flüchtenden Menschen sollen auf unwürdige Weise umhergeschoben werden anstatt sie in die Mitgliedstaaten zu verteilen und ihnen humanitäre Hilfe und ein anständiges Asylverfahren zu gewähren.

Eritrea-Reise: Sturm im Wasserglas
Der politische Wirbel im Zusammenhang mit der Eritrea-Reise von Schweizer Politikerinnen und Politikern ist aus Sicht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH nicht nachvollziehbar. Denn die Reise hat keinerlei neue Fakten über das Land zutage gebracht.

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