Syrischer Schutzsuchender in Calais, Frankreich. © UNHCR / C. Van der Eecken

Die SFH zu Tragödie in Syrien

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH nimmt fassungslos von der durch die internationale Gemeinschaft scheinbar tolerierten Tragödie rund um die syrische Stadt Aleppo Kenntnis. Sie fordert die Schweiz Behörden auf, sofort und grosszügiger humanitäre Visa zu erteilen und Menschenleben zu retten.

Mehr Menschlichkeit und humanitäre Visa

Die mit Worten kaum zu fassende  humanitäre Katastrophe, die sich vor aller Augen in Aleppo abspielt, verlangt nach Taten. Die SFH verlangt von den Schweizer Behörden, grosszügiger humanitäre Visa zu gewähren und dies auch bei allen anderen Schengen-Vertragsstaaten einzufordern. So können wenigstens einige tausend von Bomben, Hunger und Terror bedrohte Menschenleben gerettet werden. Parallel dazu muss die Hilfe für die Flüchtlingslager in den syrischen Nachbarländern massiv aufgestockt werden. Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der europäischen Staaten muss endlich ein Ende haben.

Menschlichkeit hat keinen Preis

Angesichts der unerträglichen Bilder und Berichte aus den Kriegsgebieten sollen die in der Schweiz lebenden syrischen Flüchtlinge nicht vergessen werden. Sie sollen in ihren Ängsten und Sorgen um die in Syrien zurück gebliebenen Familien gerade jetzt nicht alleine gelassen werden. Die SFH ruft die Schweizer Bevölkerung dazu auf, mitten in der Adventszeit ein sicht- und spürbares Zeichen der Menschlichkeit zu setzen.

Wer Kontakt sucht zu anderen Freiwilligen oder Tipps für konkretes Handeln findet Adressen hier: https://www.fluechtlingshilfe.ch/ich-moechte-fluechtlingen-helfen.html

Lesen Sie die Positionierung der SFH auch in der Printversion der Sonntagszeitung vom 18. Dezember 2016