Juristische Fachtagungen

Aktuelle Entwicklungen in Europa

Die zweite juristische Fachtagung in diesem Jahr widmet sich aktuellen Entwicklungen in Europa bez√ľglich der Situation von Asylsuchenden und Personen mit Schutzstatus. Dabei werden in einer Serie von neun Workshops sowohl Rechtsprechung und Praxis von europ√§ischen Institutionen als auch konkrete Situationen in einzelnen L√§ndern beleuchtet.

Alle Workshops werden zwei Mal durchgef√ľhrt und die Teilnehmenden haben die M√∂glichkeit, vier davon zu besuchen. W√§hrend sich eine Gruppe in Josephine Liebls (ECRE) Workshop am Morgen mit dem neuen Migrationspakt auseinandersetzt, besch√§ftigen sich die Teilnehmenden im Workshop von Adriana Romer (SFH) mit der Schweizer Rechtsprechung zu Dublin. Den ersten L√§nderfokus des Tages bildet Kroatien, n√§mlich im Workshop von Sara KekuŇ° und Andrea Jelovńćińá vom Centre for Peace Studies. Diese morgendliche Serie zu Europa wird erg√§nzt durch Sara Kambers (SEM) Workshop zum S-Status in der Schweiz, einem zus√§tzlichen Thema, welches f√ľr die Arbeitspraxis vieler Teilnehmenden hochaktuell ist.

Am Nachmittag stehen einerseits drei weitere europ√§ische L√§nder im Zentrum: Griechenland (Minos Mouzourakis, Refugee Support Agean), Italien (Loredana Leo, ASGI) und √Ėsterreich (Lukas Gahleitner-Gertz, Asylkoordination √Ėsterreich). Andererseits bietet der Workshop von Annina Mullis (Anw√§ltin, Advokatur 4A GmbH und Legal Centre Lesvos) den Teilnehmenden die M√∂glichkeit, die Rechtsprechung des Europ√§ischen Gerichtshofs f√ľr Menschenrechte (EGMR) unter die Lupe zu nehmen. Auch diese Serie wird erg√§nzt mit einem aktuellen Thema ausserhalb des spezifisch europ√§ischen Fokus, n√§mlich mit strategischer Prozessf√ľhrung im Workshop von Dr. Marianne Aeberhard (humanrights.ch) und Dr. Katja Achermann (Universit√§t Freiburg).

Detailliertes Programm

Zielpublikum

Die Weiterbildung richtet sich primär an Praktiker*innen im Asylbereich, Mitarbeitende von Rechtsberatungsstellen, Rechtsanwält*innen sowie Mitarbeitende von Behörden und Gerichten, steht aber allen Personen offen, die am Asylrecht interessiert sind.