Traumatisierte Asylsuchende in der Anhörungssituation

Was ist eine Traumatisierung, wie entsteht sie und woran erkennt man sie? Diese Weiterbildung gibt Antworten auf solche Fragen und thematisiert die Implikationen für die HWV-Arbeit.

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Angst und Unsicherheit prägen das Leben vieler Flüchtlinge. Nachdem sie oftmals Krieg, Folter und andere Formen psychischer und physischer Gewalt erlebt haben, stehen sie als Asylsuchende vor einer ungewissen Zukunft. Viele können die in ihrem Heimatland oder auf der Flucht erlebten traumatischen Ereignisse nur ungenügend verarbeiten und leiden an psychischen Erkrankungen.

Was bedeutet das für die Anhörungssituation? Inwiefern können traumatisierte Asylsuchende einen adäquaten Bericht der Geschehnisse liefern und ihre Fluchtgründe glaubhaft darlegen? Wie kann die Hilfswerksvertretung zu einem, an diese besondere Belastungssituation angepassten, Anhörungsklima beitragen? Was kann zur eigenen Psychohygiene getan werden?

An dieser Weiterbildung werden Entstehung, Symptome, Erkennungsmerkmale und Folgen von Traumatisierungen sowie Handlungsstrategien in der Arbeit mit traumatisierten Personen diskutiert.