Hilfswerksvertretende

Ab 1. März 2019 wird die Asylgesetzrevision umgesetzt. Gemäss den Übergangsbestimmungen werden alle Anhörungen altrechtlicher Asylgesuche weiterhin im Beisein einer Vertretung eines anerkannten Hilfswerks stattfinden. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe koordiniert die Aufgaben der Hilfswerke und stellt die Anwesenheit einer Hilfswerksvertretung bei Anhörungen zu Asylgründen sicher.

Anhörungen altrechtlicher Asylgesuche finden grundsätzlich in Bern im Beisein einer Hilfswerksvertretung der HWV-Koordinationsstelle von EPER statt.

Die SFH ist zuständig für die Schulung und Weiterbildung der Hilfswerksvertretenden und unterstützt die Hilfswerke mit Hintergrundinformationen.

Asylsuchende werden zu Beginn des Asylverfahrens von Mitarbeitenden des Staatssekretariats für Migration SEM über ihre Fluchtgründe befragt. Diese Abklärungen dienen als Grundlage für den Entscheid. Die Hilfswerksvertretenden sind unabhängig und beobachten das Verfahren aus einer neutralen Position. Sie sind neben den Behörden die einzigen Personen, die Asylsuchende während der Befragung erleben. Sie handeln nicht als Rechtsvertreter der Asylsuchenden, sondern sollen den fairen Ablauf des Verfahrens garantieren.

Auf dieser Seite finden Hilfswerksvertretende ihre spezifischen Weiterbildungen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Hilfswerksvertretung