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Rechtsgrund­lagen

Für die Gewährung von Asyl oder anderweitigem Schutz gelten in der Schweiz sowohl nationale als auch internationale Rechtsgrundlagen und Abkommen.

Das Schweizerische Asylgesetz (AsylG) definiert, wer als Flüchtling anerkannt und wem Asyl gewährt wird. Der Flüchtlingsbegriff entspricht dabei dem Flüchtlingsbegriff der Genfer Flüchtlingskonvention. Das Schweizerische Asylgesetz regelt die Ausgestaltung des Asylverfahrens sowie verschiedene Aspekte des Aufenthalts von Personen, die in der Schweiz um Schutz nachgesucht haben. Diese umfassen zum Beispiel:

Wenn das Asylgesetz keine spezifische Regelung enthält, ist für Personen, die in der Schweiz um Schutz nachgesucht haben, das Ausländergesetz (AuG)  massgebend.

Für die Schweiz verbindlich

Für Fragen der Schutzgewährung und des Asylverfahrens sind für die Schweiz die Genfer Flüchtlingskonvention, die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), die Antifolterkonvention der Vereinten Nationen, die Kinderrechtskonvention sowie das Schengen/Dublin-Assoziierungsabkommen verbindlich. Die seit dem 1. Januar 2014 geltende Dublin-III-Verordnung ist dabei besonders wichtig. Sie regelt die Zuständigkeit der einzelnen Dublin-Staaten für die Prüfung eines Asylgesuchs.