Regelung Unterbringungsverh├Ąltnis

Braucht es f├╝r die Unterbringung das Einverst├Ąndnis unserer Verwaltung/Vermietung?

Wird f├╝r die Unterbringung durch die zust├Ąndige Beh├Ârde eine anteilige Miete/Untermiete oder eine Entsch├Ądigung bezahlt, handelt es sich um ein Untermietverh├Ąltnis und es muss in jedem Fall die Zustimmung der Verwaltung/Vermietung eingeholt werden.

Bei einer kostenlosen Unterbringung ist das Einverst├Ąndnis der Verwaltung/Vermietung gem├Ąss Mietrecht nicht zwingend, es wird aber dringend empfohlen, das Einverst├Ąndnis einzuholen. Spricht sich die Vermietung/Verwaltung explizit gegen eine Unterbringung Gefl├╝chteter in Ihrer Wohnung aus, ist eine Platzierung nicht sinnvoll. 

Wird f├╝r die Unterbringung eine Miete bezahlt? Wie viel und wer bezahlt sie?

Die Kantone erhalten vom Bund eine Abgeltung f├╝r die Unterbringung und Betreuung der Schutzsuchenden. Die Gastfamilien k├Ânnen somit f├╝r die Unterbringung von Gefl├╝chteten entsch├Ądigt werden. Der Umfang der Entsch├Ądigung ist in jedem Kanton unterschiedlich. Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, fragen Sie beim Sozialdienst Ihrer Gemeinde oder Ihres Wohnkantons nach.

Kann ich das Unterbringungsverh├Ąltnis jederzeit wieder aufl├Âsen?

Grunds├Ątzlich setzen wir f├╝r die Vermittlung eine Aufenthaltsdauer von mindestens drei Monaten voraus. So kann den gefl├╝chteten Personen nach Ihrer Ankunft ein stabiles Zuhause angeboten werden. Sollte es wider Erwarten zu unl├Âsbaren Konflikten kommen, muss fr├╝hzeitig mit der mitgeteilten Ansprechperson f├╝r die Begleitung der Gastfamilien Kontakt aufgenommen werden, um eine m├Âgliche Anschlussl├Âsung zu suchen. Gem├Ąss Vereinbarung muss eine Aufl├Âsung des Mietverh├Ąltnisses mindestens zwei Wochen im Voraus angek├╝ndigt werden. F├╝r weiterf├╝hrende Informationen zur Organisation einer Anschlussl├Âsung, konsultieren Sie unser Merkblatt.

Welche Bed├╝rfnisse sollten bei der Unterbringung ber├╝cksichtigt werden?

  • Ein stabiles Umfeld: stellen Sie sich darauf ein, die Gefl├╝chteten mindestens f├╝r drei Monate aufzunehmen.
  • Privatsph├Ąre: Idealerweise bieten Sie ein abschliessbares oder zumindest abgegrenztes Zimmer an.
  • Sanit├Ąreinrichtungen: Zugang zu Badezimmer und K├╝che/Kochgelegenheit sind wichtig.
  • Offenheit: Es ist ideal, wenn Sie als Gastgeber*in auch etwas Zeit einplanen, um den Gefl├╝chteten im Alltag zu helfen und sie zu unterst├╝tzen.
     

Unsere Wohnung/Zimmer ist jetzt doch nicht mehr frei. Was muss ich tun?

Sie k├Ânnen sich mit Ihren genauen Adressdaten bei uns melden, damit wir Ihr Wohnraumangebot aus der Datenbank l├Âschen.