Der Revisionsreigen beginnt – die Jahre 1976 bis 1994
1979: Das Parlament in Bern verabschiedet am 5. Oktober das erste Asylgesetz der Schweiz, das am 1. Januar 1981 in Kraft tritt und von bemerkenswert liberalem Geist ist.
1980: Die Schweizerische Zentralstelle für Flüchtlingshilfe SZF baut mit einem eigenen Büro in Lausanne ihre Aktivitäten in der Romandie aus.
Ab 1980: Rapider Anstieg der Flüchtlingsgesuche. Es folgen kontrovers geführte innenpolitische Debatten und erste Teilrevisionen des Asylgesetzes (1983, 1986).
1981: Mit einem «Tag des Flüchtlings, Tag der Gastfreundschaft» feiert die SZF am 20. Juni erstmals den nationalen Tag des Flüchtlings. Die Flüchtlingstage finden seither jährlich im Juni statt.
1986: Die SZF begeht ihr 50-Jahre-Jubiläum mit einem Festakt am 14. Juni in Olten. Auch lanciert sie das Fachmagazin «ASYL».
Namenswechsel 1991
1991: Namenswechsel: Die SZF tritt künftig als «Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH» auf.
1991: Anschläge gegen Flüchtlingszentren häufen sich. Angeregt von kirchlichen Kreisen entsteht das Forum gegen Rassismus. Die SFH übernimmt im ersten Jahr das Sekretariat.
1992: Die Schweizerische Asylrekurskommission nimmt dank dem massgeblichen Engagement der SFH ihre Arbeit auf. 2007 wird sie ins Bundesverwaltungsgericht überführt.
1994: Das Heim «Alpenruhe» in Saanen geht in eine Stiftung über und dient künftig als Betreuungsstätte für behinderte Erwachsene.













