Schweizer Asylrecht, EU-Standards und internationales Flüchtlingsrecht
Mit den Schengen/Dublin-Assoziationsabkommen gelangt ein zentraler
Rechtsakt der europäischen Asylrechtsharmonisierung, die
Dublin-II-Verordnung, unmittelbar in der Schweiz zur Anwendung. Die
Mitgliedsstaaten der Europäischen Union entschieden mit dem Amsterdamer
Vertrag, die Asylpolitik zur Gemeinschaftsaufgabe zu machen und für
zentrale Bereiche des Asylrechts Mindeststandards festzulegen. In der
ersten Phase der EU-Asylharmonisierung wurden Richtlinien mit
Mindeststandards verabschiedet, sie kommen in den Mitgliedstaaten zur
Anwendung. Die Schweiz wird den EU-Asyl-Acquis zunehmend berücksichtigen
müssen.
Die vorliegende Studie vergleicht das schweizerische Flüchtlingsrecht mit den europäischen Rechtsnormen. Darüber hinaus wird die Vereinbarkeit des Schweizer Rechts und des europäischen Rechts mit internationalen Standards überprüft, wie sie die Genfer Flüchtlingskonvention und andere Menschenrechtsinstrumente festlegen.
Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR (Hrsg.), Schweizer Asylrecht, EU-Standards und internationales Flüchtlingsrecht, Eine Vergleichsstudie, Stämpfli Verlag, Bern 2009, 562 Seiten, ISBN 978-3-7272-9529-4.
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