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24.04.2013 - Heilsarmee bei der Schweiz. Flüchtlingshilfe SFH

Die Generalversammlung der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH nimmt die Stiftung Heilsarmee Schweiz als neues Mitglied auf. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH ist die führende Fachorganisation des Asylbereichs in der Schweiz. Zu den bisher fünf geschäftsführenden Mitgliedern - Amnesty International, Sektion Schweiz; Caritas Schweiz, Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS); Schweizerisches Ar-beiterhilfswerk (SAH) und Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF) – ist mit der Stiftung Heilsarmee Schweiz ein weiteres Schwergewicht aus dem Asylbereich hinzu gestossen.

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11.04.2013 - Syrien: Die Schweiz soll handeln!

Verletzliche Personen aus Syrien, die Verwandte in der Schweiz haben, sollen einreisen können. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH erhält fast täglich verzweifelte Anrufe von in der Schweiz ansässigen Syrerinnen und Syrern. Sie wollen nur eines: ihre an Leib und Leben bedrohten Verwandten in der Schweiz in Sicherheit bringen. Nach der Abschaffung des Botschaftsverfahrens sieht die SFH nun dringenden Handlungsbedarf. Das von den Politikern als Ersatz angebotene «humanitäre Visum» scheint nicht zu funktionieren.

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31.01.2013 - Modell Holland à la Suisse auf dem Prüfstand

Vor zehn Tagen gab die Asylkonferenz von Bund und Kantonen grünes Licht für den Umbau des Schweizerischen Asylsystems. Gestern Mittwoch und heute Donnerstag beschäftigten sich am 5. Schweizer Asylsymposium in Bern 280 Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft mit dem neuen Asylsystem. Dabei zeigte sich, dass Bund und Kantone in wichtigen Punkten vom Vorbild Holland abgewichen sind, was insbesondere beim Rechtsschutz und der Effizienz des Verfahrens zu Problemen führen könnte. An der von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) zusammen mit dem UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) organisierten Veranstaltung sprach sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga für eine aktive Mitarbeit der Zivilgesellschaft während der demnächst beginnenden Testphase aus.

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21.01.2013 - Wende in der Asylpolitik eingeläutet

An der Asylkonferenz vom 21. Januar gaben die Kantone grünes Licht für den zuvor von einer “Arbeitsgruppe Bund-Kantone“ skizzierten Umbau des Schweizerischen Asylsystems. Bei dieser vom “Vorbild Holland“ inspirierten Neustrukturierung geht es einerseits um das Asylverfahren, in dem künftig innert nützlicher Frist entschieden werden soll, ob eine Person den Schutz der Schweiz braucht oder nicht, und andererseits um die für dieses Verfahren benötigten Strukturen, Kooperationen und Abläufe. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH unterstützt grundsätzlich die vorgeschlagene Neuausrichtung, bedauert jedoch, dass die Schweiz in wesentlichen Punkten vom “Modell Holland“ abweicht und somit nicht alle Vorteile, welche das neue System bei einer konsequenten Umsetzung bieten würde, voll genutzt werden können.

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13.12.2012 - Nach der Asyldebatte: Zeit für eine Wende in der Asylpolitik

Das Parlament hat – dank dem Ständerat – im zweiten Teil seiner Beratungen über die nicht-dringlichen Punkte des revidierten Asylgesetzes einigen extremen Vorschlägen von Asyl-Hardlinern eine klare Absage erteilt. Wie auch von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH gefordert, hat es zuletzt auf zusätzliche Verschärfungen, welche vor allem die Integration der vorläufig aufgenommen Schutzbedürftigen erschwert hätten, verzichtet. Zuvor hatte es schon die wenig durchdachte Forderung, alle Asylsuchenden dem unwürdigen Nothilferegime zu unterstellen, abgelehnt. Die Zeit ist nun reif, in der Asylpolitik endlich eine Wende zum Wesentlichen einzuleiten.

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Thiêng Ly-Dinh, Sozialarbeiterin, Mediatorin und kulturelle Beraterin, Bern
«Damit Menschen friedlich miteinander leben können, braucht es einen Dialog und gegenseitige Achtung.»

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