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Eine 30-jährige Sensibilisierungskampagne

1980 initiierte die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH einen nationalen Flüchtlingstag. Seither findet dieser jeweils am dritten Juni-Wochenende in über 200 Städten und Gemeinden statt.

Der Flüchtlingstag würdigt das Schicksal sowie den Mut der Flüchtlinge der Welt und ist daher ein Fest, ein Tag der Besinnung und des Kampfes für das Menschenrecht auf Asyl. In vielen Ländern finden an diesem Tag Veranstaltungen statt, von Kabarett und Rockkonzerten bis hin zu Konferenzen und Gedenkfeiern. 

Das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) würdigt ebenfalls den Mut und den Durchhaltewillen der 20 Millionen vertriebenen Männer, Frauen und Kinder. Am 20. Juni 2001 gedachten zum ersten Mal zahlreiche Länder derjenigen Personen, die alles verloren haben und für die jeder Tag im Exil ein Tag zu viel ist. So wurde der 20. Juni zum afrikanischen Tag des Flüchtlings.

Über 70 Länder beteiligt

Um sich solidarisch mit Afrika zu zeigen, haben die Vereinten Nationen den Tag als internationalen Tag des Flüchtlings übernommen. Heute organisieren bei dieser Gelegenheit über 70 Länder, darunter auch die Schweiz, kulturelle Begegnungen und festliche Aktivitäten.

Bildergalerie: Impressionen vergangener Flüchtlingstage

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Franz Hohler (Foto: Christian Altorfer)

Franz Hohler, Schriftsteller, Zürich
«Eigentlich habe ich Phantasie, lebe sogar davon, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich beispielsweise in Eritrea um Asyl und Arbeit nachsuchen müsste und mit lauter andern Europäern zusammen in einer Asylunterkunft wäre.»

 
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