Derniers communiqués de presse
Beat Meiner, Secrétaire général de l’OSAR, porte-parole ad interim, beat.meiner@osar.ch, tél. 031 370 75 75, tél. mobile 079 558 38 59, est à votre disposition pour tous renseignements.
16.03.2012 - Dringender Akt der Humanität
Die Lage der Zivilbevölkerung in Syrien verschlechtert sich dramatisch. Tausende sind auf der Flucht in den Libanon, die Türkei, Jordanien sowie auch innerhalb von Syrien. Hilfsorganisationen ist der Zugang in die Konfliktgebiete verwehrt. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH ruft den Bundesrat auf, sofort aktive Hilfe zu leisten, durch Unterstützung vor Ort, durch die Öffnung unserer Spitäler für Verletzte, durch die Aufnahme von bedrohten Flüchtlingen sowie auch durch politische Einflussnahme, um die unsägliche Gewalt in Syrien zu stoppen.
07.03.2012 - Wirkungsloses Druckmittel trifft die Schwächsten
Eine direkte Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit mit der Rückübernahme von abgewiesenen Asylsuchenden ist kontraproduktiv und wäre ein Eigentor für die Schweiz. Der Entzug der Hilfe für die Ärmsten würde die unerwünschte Migration aus wirtschaftlicher Not weiter ankurbeln. Zudem könnte eine solche Massnahme kaum Anwendung finden, weil die Schweiz nur in wenigen Herkunftsländern von Asylsuchenden Entwicklungshilfe leistet. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH empfiehlt dem Ständerat, die von rechtsbürgerlicher Seite vorgeschlagene wirkungslose Kraftmeierei abzulehnen und stattdessen den partnerschaftlichen Dialog im Rahmen der angestrebten Migrationspartnerschaften voranzutreiben.
20.02.2012 - Politisches Störmanöver im Asylbereich
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH beurteilt die heute publik gemachten Vorschläge der SVP zur laufenden Asylgesetzrevision als untauglich und teilweise auch verfassungs- und völkerrechtswidrig. Dass dies so ist, wissen auch ihre Verfasser, und deshalb darf man getrost von einem rein politisch motivierten Störmanöver gegen das sachlich gut begründete und chancenreiche Projekt für rasche, effiziente und faire Asylverfahren von Bundesrätin Simonetta Sommaruga ausgehen.
19.01.2012 - Nothilfesystem fördert das Untertauchen von abgewiesenen Asylsuchenden
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH hat bereits bei der Gesetzesrevision 2004 davor gewarnt, dass ein Teil der abgewiesenen Asylsuchenden untertauchen, falls sie aus der Sozialhilfe ausgeschlossen würden.
11.01.2012 - Skandal ohne Folgen?
Das Bundesamt für Migration (BFM) hat mit der Nichtbehandlung von Tausenden von Asylgesuchen aus dem Irak zwischen 2006 und 2008 gegen Asylgesetz und Bundesverfassung verstossen. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH fordert, dass die Verantwortlichen für die Missachtung der Hilferufe von Kriegsflüchtlingen, die im Nachbarstaat Syrien unter schlimmen humanitären Bedingungen leben mussten, zur Rechenschaft gezogen werden.














